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Hafentag in Brighton

  21:32 Uhr   1 Minuten zum lesen

Bei bestem Wetter ging es heute per Sightseeing Bus durch Brighton. Dank Hopp on Hopp off, konnten wir die Fahrt beliebig unterbrechen und uns zu Fuß auf machen.

So waren wir auf der Brighton Palace Pier, mit ihren zahlreichen Fahrgeschäften, Kitsch, Nippes, Spielautomaten und Essbuden. Hier gönnten wir uns auch ein paar lokale Spezialitäten, wie Fisch und Chips.

Weiter ging es dann die Strandpromenade entlang. Hier gibt es unendlich viele kleine Läden. Von Andenken, Kunst und Krempel auch zahlreiche Strandbars. Wir konnten widerstehen und setzten unsere Fahrt mit dem Bus fort, bis wir wieder am späten Nachmittag in unserer Marina angelangt waren.

Auf dem Boot gabs es dann noch eine Erfrischung und danach ging es in das größte der Hafenrestaurants. Dem äußeren Anschein nach nicht schlecht, ebenfalls die Speisekarte. Leider aber eine bittere Entäuschung. Es war zwar mit weniger als 70 GBP für 7 Personen das billigste, was wir je hatten, allerdings geschmacklich nicht zu empfehlen. Medium Rare Steaks waren nahezu durch, Spare Ribs fielen beim blossen anschauen schon von den Knochen und Hühnerbrüste waren übergart und fest wie Gummi.

Nach dem Essen ging es zum Teil aufs Boot und zum Teil in den nächsten Pub zur Fußball WM. An Bord wurden dann Kartoffeln geschält und geschnippelt für die Kartoffelsuppe am nächsten Tag.

Brighton erreicht

  15:54 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Vor wenigen Minuten haben wir Brighton erreicht. Wetter war bedeckt und trocken. Wir hatten halben Wind. Navigator, Taktiker, Steuermann, Grinder und Segeltrimmer haben alles gegeben. Der Geschwindigkeitsrekord von gestern mit 11,7 Knoten wurde erneut eingestellt. Dieses mal hatten wir dabei 9,9 Knoten über Grund. Die Schubladen waren auch ale gesichert, aber ohne Gross hielt sich die Lage in Grenzen.

Wir werden den Rumpf jetzt noch polieren und hoffen die 12 Knoten in den nächsten Tagen zu knacken.

Jetzt wird ausgehfein gemacht und dann gehts in den Pub zum Deutschland Spiel.

Überfahrt Portsmouth

  19:41 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Heute ging es einen kurzen Schlag nach Portsmouth. Das Wetter war bestens und der Wind günstig. Hier auf dem Solent ist Segelrevier pur. Irgendwie größeren Abstand zu anderen zu halten, klappt aufgrund der Menge der Segler und Fähren nahezu nicht. Hier heisst es Nerven bewahren.

Wir haben uns nicht Lumpen lassen und haben locker 11,7 Knoten durchs Wasser als bisherigen Geschwindigkeitsrekord verbucht. Die Fußreling durfte knapp trocken bleiben, trotzdem hatten wir schön Schräglage und damit nicht gesicherte Schubladen die das fliegen lernten. Alles im Rahmen und nichts zu Bruch gegangen.

Nachmittags waren drei von uns in den Docklands und haben uns die HMS Warrior, HMS Victory sowie die Mary Roos angeschaut. Eintritt für das komplette Programm lag bei 28 GBP.

Bei Jamies gabs dann Essen, danach gings es wieder aufs Boot.

Segeln im Solent

  09:39 Uhr   1 Minuten zum lesen

Gestern kamen wir ausführlich zum segeln. Wir waren etwas früher im Solent als geplant, und so hatten wir noch etwas Strömung auf die Nase. Bei bestem Wetter kreuzten wir unter vollen Segeln incl. Genacker nach Cowes auf der Insel Wight. Insgesamt kamen wir so auf über 80 Seemeilen.

Das Segel bergen erforderte einiges an Aufmerksamkeit. Zum einen kam eine kleine Regattagruppe an, ein Kreutzfahrtschiff setzte zu Wendung an und die Jet Schnellfähre kam entgegen. Ein wildes gehupe setzte ein.

Mit etwas Glück fanden wir gegen 19:00 Uhr noch einen Liegeplatz an einem Aussensteg. Nach dem Anleger ging es ins Ort zum Fussball schauen.

Gegen 01:00 Uhr kam starker Wind, Seegang und ein leichtes Gewitter auf. Kurz zuvor ins Bett gegangen stand ich nochmals auf und kontrollierte unsere Leinen. Die waren okay, nur ein Fender hatte sich auf dem niedrigen Steg geschafft. Zusammen mit den beiden meiner A Wache konnten wir das beheben.

Schlechter war das gegenüberliegende Boot von girlsforsail.com dran. Hier hatte man wohl die Vorleine vergessen und so schrappte das Heck am Steck. Zum Glück kamen uns zwei der Damen zur Hilfe und so konnten wir das Boot auch retten. Da aller guten Dinge drei sind, mussten wir dann an einem weiteren Schulungsboot ebenfalls die Fender wieder zwischen Boot und Steg bringen.

Alles in allem ging diese Aktion gut aus. Heute bleiben wir hier und werden uns einiges anschauen. Heute Abend dann im örtlichen Fest bei großer Party das England spiel anschauen.

Kürzester Törn

  17:35 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Unser nächster Stop soll im Solent sein. Für die Fahrt dahin haben wir uns mehrere Optionen überlegt, um die Strömung optimal auszunutzen.

Schlussendlich haben wir einen Kurztrip mit dem Boot in den Stadthafen nach Weymouth gemacht. Der Hafenmeister war wenig begeistert, dass wir uns vorher nicht angemeldet haben. Für unser geplantes einkaufen und der angekündigten Abreise gegen Mittag gab er dann aber sein okay.

Wie so oft kam es anders als geplant. Das Städtchen ist sehr schön. Das Wetter extrem gut und in sichtweite gibt es einen alteingesessenen Fischhändler. Wir haben mit dem Hafenmeister gehandelt und dürfen so die Nacht über im Hafen bleiben.

Nach einem Capucchino am Strandbad und dem Einkauf für die nächsten Tage ging es wieder an Bord. Nach dem verstauen der Lebensmittel kam leichter Hunger auf. Die Lösung lag nahe und ist einfach zuzubereiten. Wasser zum kochen bringen, ca. 500 Gramm fangfrischen Hummer pro Person hinzugeben und fertig ist das perfekte Mittag essen.

Heute Abend soll es zum Fußball schauen in die “Moby Dick” Bar gehen und morgen dann in aller frühe in den Solent.