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Kürzester Törn

  17:35 Uhr 

Unser nächster Stop soll im Solent sein. Für die Fahrt dahin haben wir uns mehrere Optionen überlegt, um die Strömung optimal auszunutzen.

Schlussendlich haben wir einen Kurztrip mit dem Boot in den Stadthafen nach Weymouth gemacht. Der Hafenmeister war wenig begeistert, dass wir uns vorher nicht angemeldet haben. Für unser geplantes einkaufen und der angekündigten Abreise gegen Mittag gab er dann aber sein okay.

Wie so oft kam es anders als geplant. Das Städtchen ist sehr schön. Das Wetter extrem gut und in sichtweite gibt es einen alteingesessenen Fischhändler. Wir haben mit dem Hafenmeister gehandelt und dürfen so die Nacht über im Hafen bleiben.

Nach einem Capucchino am Strandbad und dem Einkauf für die nächsten Tage ging es wieder an Bord. Nach dem verstauen der Lebensmittel kam leichter Hunger auf. Die Lösung lag nahe und ist einfach zuzubereiten. Wasser zum kochen bringen, ca. 500 Gramm fangfrischen Hummer pro Person hinzugeben und fertig ist das perfekte Mittag essen.

Heute Abend soll es zum Fußball schauen in die “Moby Dick” Bar gehen und morgen dann in aller frühe in den Solent.

Weymouth

  23:25 Uhr 

Heute ging es nach Weymouth. Das Wetter war, genau wie die letzten Tage, wunderbar. Sonne satt, mit zu wenig Wind.

Ein Angelstopp brachte drei Makrelen, die zu Filets verarbeitet, heute Abend auf die Teller fanden.

Morgen wollen wir uns vormittags die Stadt anschauen und dann weiter in den Solent.

Alderney

  23:19 Uhr 

Für die Fahrt nach Alderney mussten wir ebenfalls früh raus. Trotzdem hatte unsere Berechnung der Gezeiten einen kleinen Fehler und so hatten wir an der Engstelle vor dem Hafen mächtig Gegenstrom.

Platz fanden wir an einer der Moorings. Ein Wassertaxi holt dort die Leute gegen ein kleines Entgeld ab. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Fußmarsch über die Insel. Abends ging es ins “Erste und letzte Restaurant” (so der Name).

Den hier geplanten Hafentag machten wir nicht und blieben somit nur eine Nacht.

Guernsey

  23:04 Uhr 

Am Sonntag ging es auf Guernsey, unsere erste Kanalinsel. Die Überfahrt verlief ohne Probleme. Wir waren bereits sehr früh da. Dazu kam noch die eine Stunde frühere Zeitzone und so wurde der Anleger zur Tagesbeschäftigung.

Die neue Bord Audio Anlage funktionierte tadellos, auch wenn keinerlei Bluetooth Verbindung mehr möglich ist. Die erste Nacht verbrachten wir an einem Steg ohne Landzugang. Montag früh konnten wir allerdings verlegen und mussten nicht mehr per Schlauchboot an Land übersetzen.

Beim umlegen bekam ich Ablaus von zwei anderen Yachten, für das gelungene Hafenmanöver.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Fahrradausflug mit Tücken. Die Räder waren nicht alle 100% in Ordnung. Zum Glück kam der gebrochene Lenker bei mir zum Vorschein, als wir einen Waldwanderweg hinauf schoben. Der Verleier brachte umgehend Ersatz.

Englischer Kanal 2014

  19:24 Uhr 

Der Jugendtörn ist wieder unterwegs. Freitag auf Samstag Nacht ging es um 03:00 Uhr per VW Bus mit acht Personen rund 960 km nach Cherbourg. Das Navi meinte wir würden um 12:30 Uhr ankommen. Leider hat es den D-Day nicht mit einkalkuliert. Zum 70 sten Jubiläum war hier die Hölle los. Alle paar hundert Meter war irgendein Weltkrieg II Fahrzeug auf der Autobahn und hat einen kleinen Stau verursacht. So wurde es dann doch 14:00 Uhr.

Die Vorcrew war gut gelaunt, und so konnten wir mit dem Auto noch zum einkaufen fahren. Abends war ein Teil von uns noch beim Essen. Austern und Muscheln gab es da zum Teil.