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Flensburg

  09:55 Uhr   1 Minuten zum lesen

Gestern ging es nach Flensburg. Es war der Tag an dem Wünsche erfüllt wurden.

Morgens ging es los mit einer Schlossbesichtigung. Danach gab es einen Mittagstrunk im Ort. Nach Mittagessen an Bord gab es die Besprechung des Ablegemanövers, den hier war der Wunsch des Skippers zu erfüllen, und hier musste jeder Handgriff sitzen.

Der Skipper wollte es und die Crew natürlich auch. Der Platz war da, der Wind okay und die Sonne kam auch zum Vorschein. Was kann man da anderes machen als ein Ablegemanöver unter Segel.

Der Motor wurde zur Sicherheit angemacht. Die Leinen alle los gemacht. Eine Spring verhinderte das zurück treiben. Genua leicht raus gelassen und ablegen unter Segeln verlief wie aus dem Lehrbuch.

Im Hafen mussten wir noch durch den Wind. Da setzten wir auch gleich das Besan. Perfekt!

Bei östlichem Wind und Sonnenschein ging es dann nach Flensburg. Unser Pfälzer hatte nach zwei Jahren den Wunsch endlich mal das Großsegel zu sehen. Das konnten wir ihm erfüllen. So stand er dann auch bis nach Flensburg am Steuer.

Erst kurz vorm anlegen bargen wir die Segel. Und die Pfalz konnte das erste Anlegemanöver fahren.

Nach Anleger ging es dann ins Brauhaus zum Essen. Danach noch auf eins, zwei Flensburger in eine kleine Bar.

Momentan ist noch Frühstücken angesagt. Die meisten waren schon beim duschen. Wir werden uns noch Flensburg anschauen und dann wieder in Richtung Sonderburg aufbrechen.

Sonderburg

  19:50 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Wie zu erwarten war, gab es gestern Abend die ersten Crew Gespräche. Dementsprechend angeschlagen war der Skipper.

Das mit dem Arbeitstitel “Wenden in der Box” betitelte Ablegemanöver wurde zu einem “Ablegen mit auflandigem Wind” Manöver ausgebaut. Um die Ausrüstung zu testen, warteten wir natürlich bis es regnete. Es klappte wie geplant und nach persönlicher Ansprache der umstehenden Zuschauer gab es vereinzelten Applaus.

Bei 6 Windstärken ging es mit Besan und gereffter Genua flott voran. Der Skipper nahm sich gleich mal seinen freien Tag.

In Sonderburg fanden wir einen guten Platz. Nach einer Runde Pölser zog sich das Wetter wieder zu und es begann zu regnen. Der Abend verlief dann an Bord.

Schnuppertörn 2014

  21:50 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Um viertel vor 10 Uhr Abends kam die gemischte Darmstädter/Pfälzer Crew bereits zum abholen vorbei. Geplant war viertel nach, gerechnet hatte ich mit 22:30 Uhr.

Die Autobahn war frei und so ging es gut voran. In der Hälfte der Strecke gabs eine Pause und einen Fahrerwechsel. Um 04:30 Uhr waren wir dann in der Marina Wendtorf. Nach kurzer Orientierung fanden wir auch die Moby Dick III.

Das an Bord gehen über den Bug per Strickleiter hatte seine Tücken. Nach zwei Willkommens Trinks ging es dann in die Kojen.

Gegen 10:00 Uhr kamen alle aus Ihren Kojen. Kurz darauf kam unser sechstes Crewmitglied, mit den Segeln. Nach dem Frückstück schlug ein Teil das Besan Segel an und der andere Teil ging zum einkaufen.

Zum Abend gab es Krautflecken nach Matrosenart vom Skipper.

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Stromausfall am Frühschoppen

  14:22 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Gestern Abend, am Fischerfest Montag Frühschoppen, gabs ein Gewitter, was einen Stromausfall nach sich zog. Da die USV eh schon die ganze Zeit am piepen war, dass der Akku getauscht werden müßte, war der Stromausfall natürlich zu lange. Mein Eisfair XEN Server hat sich demnach wieder runter gefahren.

Die USV ist derzeit abgeklemmt. Mal sehen ob ich da einen neuen Akkusatz dafür bekomme, oder den Server doch langsam in Rente schicke.

Gut erhalten zurück

  12:05 Uhr   1 Minuten zum lesen

Unsere Nachfolgecrew kam gegen 11 Uhr an, als ich vom duschen kam. Eigentlich hatten wir sie erst zwei bis drei Stunden später erwartet. Wir hielten uns daher ran unsere Klamotten zu packen.

Nach einem Kaffee für alle verluden wir gegenseitig unser Gepäck und machten uns dann per Leihbus zurück nach Hause. Unser Smut hatte belegte Brote und Obst vorbereitet, womit die Fahrt nur für kurze Pausen und Fahrerwechsel unterbrochen werden mußte. Aufgrund einiger Baustellen waren wir dann kurz nach 18 Uhr in Gernsheim.

Für den süddeutschen Teil der Crew ging es dann noch per PKW weiter nach Augsburg bzw. München. Ich war dann nach einem weiteren Zwischenstopp gegen kurz nach 20 Uhr an meinem Zielort.

Fazit

Drei Wochen als Skipper haben ohne größere Probleme funktioniert. Das durchgängig gute Wetter und die gute Unterstützung bei Navigation und Wetter, sowie die Erfahrung der Crews beim an- und ablegen haben dazu beigetragen. Alleine mit einer unerfahrenen Crew hätte das nicht geklappt bzw. würde ich mir das dreimal überlegen.

Die Klamotten erschienen anfänglich etwas zuviel. Zum Schluß hat sich das relativiert und es hat gut gepasst.

Aus dem drei Tage Bart ist ein drei Wochen Bart geworden, da rasieren auf See ja angeblich Unglück bringt.

Das fotografieren wurde nicht ganz so ausführlich durchgeführt, wie gehofft. Da ist halt meist doch weniger Zeit für als geplant. Nichtsdestotrotz kamen wohl über 50000 Aufnahmen zu stande, rund 240GB. Grob in etwa 6000 Bilder mit meiner digitalen Spiegelreflex Kamera und über 40000 Bilder mit einer GoPro Hero 3, die mir freundlicherweise für die Reise zur Verfügung gestellt wurde. Da einiges davon zu Zeitraffer Filmen verarbeitet wird, bleiben von alledem nur ein paar Sekunden, bzw. Minuten übrig. Man kann aber auf alle Fälle gespannt sein.