Aktuelle Beiträge

Erster ARC Segler

  15:12 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Gestern Abend gab es Mahi-Mahi mit Linsensalat. Wir haben uns vorgenommen die Tagesmenues auf zwei zu beschränken. Sprich spätes Frühstück und Abendessen vor Sonnenuntergang. Zum Kaffee gab es gestern noch Brownies aus der fertig Backmischung.

Wir haben die Motordrehzahl auf 1000Upm gedrosselt. Damit verbrauchen wir ein drittel weniger Diesel als mit 1200Upm. Ab und an schieben die Segel noch etwas, dann sind wir mit knapp 6 Knoten unterwegs. Demnach wird es Mittwoch bzw. eher Donnerstag, bis wir auf Barbados ankommen.

Stimmung weiterhin gut. Wetter ebenfalls. Wobei weniger Sonne auch mal recht nett wären.

Tageshighlight bislang ein Segler schräg hinter uns. Wir vermuten es ist die Segelyacht Lady Bizoe, die anscheinend die ARC (Atlantik Race für Cruisers) anführt. Entfernung rund 10 SM. Allerdings kein Echo auf dem Radar, als auch kein AIS Signal von ihr.

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Bergfest

  14:56 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Der gestrige Tag stand komplett im Zeichen unseres Bergfestes. Sprich der Hälfte unserer Atlantik Überquerung. Hierfür hatten wir das erreichen des Längengrades bei 42°30.0 W als Ziel gesetzt, den wir bereits am Mittwoch 01:52 Uhr passierten.

Als weiters Highlight wurde ein weiterer Mahi-Mahi geangelt. Mit 1,34m Länge und knapp 10kg, der bislang größte.

Badetag war auch angesagt. Leine mit Fender hinten raus und mitten im Atlantik baden gehen. Wassertemperatur 22-24 Grad.

Zum Abendesssen gabs den nicht definierten Fisch als Vorspeise. Hauptspeise Rinderbraten mit Nudeln.

Wir haben immer noch knapp 800 sm vor uns und rund für 500 sm Diesel. Heißt also langsamer unter Maschine fahren und hoffen, das noch Wind aufkommt.

Jedenfalls war der Sonnenuntergang gestern bislang der beste.

Mahi-Mahi
Sonnenuntergang

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Kein Wind

  19:44 Uhr   1 Minuten zum lesen

Wir haben keinen Wind. Mit den 3 bis 8 Knoten können wir nicht viel anfangen, also läuft der Motor durchgängig. Unser Wasser in den Wassertanks im Maschinenraum ist mittlerweile schon so heiß, das es direkt zum spülen genommen werden kann.

Der Himmel ist nahezu unbedeckt und die Sonne gibt alles.

Unser Tagesabläufe gleichen sich jeden Tag. Irgendwann morgens Frühstück, meist Rühreier, da wir ja 400 Eier dabei haben. Zwei Leute haben dann immer Wache, der Rest hat frei. Freizeitgestaltung nach Wahl: Angelzeug präparieren, Spülen, Lesen, backen, schlafen.

Montag gab es einen Eier-Senfsalat zum Mittag. Abends dann Mahi-Mahi mit Kartoffel Tomatensoße.

Montag wurden wir dank des guten Wetters, auch mit einem sensationellen Sonnenuntergang belohnt. Auch Nachts ist der Himmel klar und ohne irgendeine Lichtverschmutzung ist der Sternenhimmel gigantisch gut zu sehen. Sternschnuppen fallen hier quasi im Minuten Takt. Manchmal gehen einem direkt die Wünsche aus.

Leider gabs die letzten Tage nur noch fliegende Fische zu sehen.

Plankton leuchtet ja wenn es erschreckt wird, was sich sogar in unserer Pütz (Eimer zum Wasser holen) durch umrühren provozieren läßt.

Heute war Groß-Backtag. Drei Brote kamen aus dem Backofen. Das Sauerteig Brot ist mittlerweile nicht mehr von dem einer Bäckerei zu unterscheiden.

Zum späten Mittag gab es heute Mahi-Mahi in Sojasoße mariniert und leicht angebraten mit Tzaziki. Vielleicht etwas viel Salz, aber das passt derzeit ja.

:smiley: Die an Bord angebotenen Kurse wie: Batik, Stricken, Häkeln, Knoten I und Knoten II finden meist wegen mangelnder Beteiligung nicht statt. :smiley:

Brote
Sonnenuntergang auf dem Atlantik
Sonnenuntergang auf dem Atlantik

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Actionreicher Sonntag

  16:15 Uhr   2 Minuten zum lesen

Heute früh zu wenig Wind für den Genacker. Also direkt wieder bergen. Aber eine Regenwolke bringt plötzlich heftigen Niederschlag und auch etwas mehr Wind. Teils sogar heftige Böen, womit nun Genacker bergen nicht wegen zuwenig Wind sondern eher wegen zuviel Wind angesagt ist.

Festes Schuhwerk, kurze Hosen und die Ölzeug Jacke sind die Wahl der Kleidung für den heftigen Regenguss. Genacker Manöver wurden in den letzten Tagen häufig gefahren. Motor an, und mit Motorkraft den Wind aus dem Genacker nehmen, damir er zusammmen fällt. Dann Spi-Baum aus der Schott ausklinken. Soweit kein Problem.

Eine Böe erfasst den Genacker und Ratsch, das komplette Unterleek reist auf. Bergeschlauch drüber und alles sichern. Das wars mit unserem Vorsegel für leichten Wind. Die Crew ist komplett geduscht und legt sich erstmal wieder trocken.

Nach dem Schlamassel erst einmal Frühstück. Es gibt erstmals Hausmacher Wurst. Die Stimmung ist wieder hergestellt und mittlerweile ist wieder blauer Himmel und volles Programm Sonnenschein.

Kurz nach zehn. Eine der Angelruten gibt durch heftiges Knarren laut. Moby-Dick wird aufgestoppt. Der Kampf Mann gegen Fisch beginnt. Es muß ein riesen Fisch sein. Alles was an Leine eingerollt wird, zieht er direkt wieder weg. 100 bis 200m Schnur wird er wohl haben. Nach einer halben Stunde gibt schlußendlich das Marerial in Form der Angelschnur auf, ohne das wir überhaupt den Fisch zu Gesicht begonnen hätten. Alles wieder auf Anfang.

30 Minuten später, rrrrrrrrrrrrrrrrrr, erneut schlägt eine Rute an. Diesmal kein Problem. Es ist ein noch nicht bestimmter Fisch von ca. 50 cm Größe. Zumindest ein kleiner Trost.

Eine Stunde geht ins Land und das Mittagessen ist fast bereit als erneut ein Fisch beisst. Es ist ein Mahi-Mahi (Goldmakrele - hat nichts mit unseren Makrelen zu tun) von etwas über einem Meter Länge. Wir bekommen ihn an Bord, womit die nächsten Tage Fisch ein fester Bestandteil unserer Mahlzeiten werden wird.

Zum Mittag gibt es Linsensalat mit Tomate, Gurke, Paprika in einer scharfen Variante (Meine Chilis von 2013 sind noch immer an Bord) mit Mahi-Mahi vom Vortag.

Der Eigner wünscht sich noch einen Zitronenkuchen zum sonntäglichen Mittagskaffee. Also nochmals Back-Schicht. Bei gut 30 Grad im Salon eine Schweistreibende Arbeit.

Am Abend gab es dann Mahi-Mahi Filets, nur leicht angebraten mit einem rohen Kern, Reis und einer sensationellen Ingwer Soße.

Zitronenkuchen

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Catch of the day

  19:42 Uhr   weniger als 1 Minuten zum lesen

Heut wars endlich soweit. Bereits früh am morgen konnte ein kleiner Mahi-Mahi (Goldmakrele - hat nichts mit unseren Makrelen zu tun) gefangen werden. Etwas später ein weiteres und größeres Exemplar, womit mehrere Mahlzeiten gesichert sind.

Zum Mittag gab es Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus und Kürbiskernen.

Das Abendessen bestand aus auf der Haut gebratenem Mahi-Mahi mit Reis und fritiertem Knoblauch. Der Fisch schmeckt extrem gut.

Bein Sonnenuntergang klingt der Tag gemütlich aus.

Mahi-Mahi
Pfannkuchen
Pfannkuchen mit Apfelmus und Kürbiskernen
Sonnenuntergang

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