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Deer Lake

  09:38 Uhr   1 Minuten zum lesen

Gestern waren wir nahezu den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs um Strecke zu machen. Endpunkt war Deer Lake mit Übernachtung im Holiday Inn Express Hotel. Kurze Mittagsrast war in Springdale in einem Tim Horten, hauptsächlich für einen Kaffee, gegen die Müdigkeit.

In Deer Lake ist nun wirklich auch nicht viel los. Wir finden eine Eisdiele und nehmen zwei Waffeln der mittleren Größe. Bei mir ist eine Kugel Mariner’s Sea Salt Caramel dabei. Salzkaramel ist einfach sensationell.

Der Namensgebende See Deer Lake hat einen Sandstrand und sogar ein entsprechendes Kiosk.

Deer Lake - Joe Butts Lookout

Der Versuch bei 26 Grad Lufttemperatur ins Wasser zu gehen, endete bei den Knien. Das Wasser war so kalt, das ein Kneippkur Becken dagegen wie eine warmes Fußbad aussieht. So waren auch nur 2-3 Kinder im Wasser und der Rest lag nur am Strand.

Strand am Deer Lake

Wir hatten uns an einer der Bank-Tisch Garnituren ausgebreitet.

Erholung

Abendessen gabs in einem zu einem Motel gehörenden Restaurant, was uns im Hotel empfohlen wurde. Ansonsten gibts hier nur 2-3 Schnellrestaurants und das wars. Erstmalig in jetzigen Urlaub gab es kein Seafood. Ja wirklich, es gab das erste mal keinen Fisch oder Meeresfrüchte sondern Lasagne und einen Hamburger.

Wir drehten mit dem Auto noch eine Runde um den See und haben uns die schicken Häuser angeschaut. Dann ging es ins Hotel.

Zum Frühstück gab es eben das übliche Büfett mit Rührei und Würstchen. Alles nicht schlecht, allerdings von Papptellern mit Plastikbesteck. Den Swimmingpool incl. Wasserrutsche im Hotel haben wir komplett ausgelassen.

Jetzt gehts weiter Richtung Norden, trotz gutem Wetter lassen wir mal die langen Hosen an.

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Fogo Island

  00:27 Uhr   5 Minuten zum lesen

Der Canada-Day fing um 00:00 Uhr schon mit Schüssen bzw Feuerwerk an.

Frühstück wurde von einer älteren Lady zubereitet. Neben dem uns schon bekannten Paar aus Ontario war noch ein im Ruhestand befindliches Paar aus Kanada und ein jüngeres Paar aus Hannover dabei. Wie immer wurde viel gelacht. Die Dame vom B&B trug einiges dazu bei.

Unser Vorhaben einen Ausflug nach Fogo-Island zu machen hatten wir gestern schon verworfen. Mehrer Leute hatten uns erzählt, das man mindestens 2 Stunden vor Abfahrt an der Fähre sein muss um noch mitgenommen zu werden. Plus der Fahrt zur Fähre von gut 45 Minuten hätten wir für die erste Fähre locker um 5 Uhr los gemusst. Auch müßte man für die Rückfähre locker 2 Stunden eher da sein. Und wenn man Pech hat, und die Fähre verpasst, ist man auf der Insel quasi festgesetzt.

Es regnete und so fuhren wir mit dem Auto einfach mal die Punkte in Twillingate ab, die lohnenswert waren. Bei Regen allerdings doch eher doof, wenn man eh nicht austeigen kann. Wir entscheiden uns einfach mal an die Fähre zu fahren, weil uns eh nix besseres einfiel.

Kurz nach elf stehen wir mit dem Auto am Ticket Schalter. Ich frag wann denn die nächste Fähre geht, ob noch Platz ist, was der Spass kostet, wann eine Fähre zurück gehen würde und ob man da garantiert mitkommt. Nebenbei frag ich noch einen der ebenfalls mit den Auto auf die Fähre will, der mir erklärt das es ein langer Weg zu Fuß sei, als ich meinte ich wolle mir das Hotel ansehen.

Nunja, die nächste Fähre ging um 11:30 Uhr, kosten Hin und zurück mit Auto waren 34$ und für zurück sollte man grob eineinhalb Stunden vor Abfahrt am Fähranleger sein. Zurück ging es entweder um 16:30 Uhr oder letztens gegen 19:00 Uhr. Nach kurzem überlegen lösten wir ein Ticket und wenig später gings auch schon los.

Die Fähre legt einen Zwischenstopp ein und ist nach weniger als einer Stunde in Fogo. Das Autodeck war bei uns noch nicht mal halb gefüllt.

Wir hatten auf Fogo eigentlich nur ein Ziel, bzw. war es eher mein Ding, einmal das Fogo Island Inn in Natura zu sehen, von dem ich vor einiger Zeit einen Bericht im Fernsehen gesehen hatte. Gut 25 km quer über die Insel, bevor man es von einiger Entfernung sieht.

Wie aber direkt zum Hotel kommen? Ein unbefestigter Weg war für Autos gesperrt. Sah so aus als wäre es auch ein Einbahn Weg. Auf einem anderen Weg hatte ich ein Auto gesehen, also hinterher. Irgendwann kommt ein Abzweig, der nur für Übernachtungsgäste oder Supporter des Hotels erlaubt ist. Was tun? Egal, ich fahre weiter um wenig später direkt vorm Hotel zu stehen und dort sogar direkt einen Parkplatz zu bekommen.

Etliche Leute stehen auf der einen Seite des Hotels. Unter anderem zwei Männer mit riesigen Gewehren/Musketen, sowie die Chefin des Hotels persönlich. Ich mach ein paar Bilder, als würd ich dazu gehören, dann wird es uns doch zu heikel und wir fahren zurück.

Fogo Island Inn am Canada Day

Am Ende des Weges, bzw. eigentlich am Anfang des Weges ist ein Parkplatz mit einer Holzhütte und in unserem Fall zwei Angestellten. Ich frag ob man denn das Hotel besichtigen könnte bzw. ob es wohl möglich wär dort einen Kaffee zu trinken. Im allgemeinen ja, aber heut wär ja Canada Day und eine Menge los. Nach telefonischer Rückfrage im Hotel kam das okay. Und die Frage ob wir zum Hotel laufen, oder eher vom Shuttle abgeholt werden wollten. Na wenn schon denn schon. Shuttle natürlich.

Bis das Shuttle kommt unterhalten wir uns noch etwas und werden unterbrochen. Zwei laute Salut-Schüsse fallen. Es waren die beiden Jungs mit den Musketen zu ehren des Canada Days. Normal gibt es wohl Führungen durch das Hotel. Aufgrund des Feiertags aber heute nicht. Die Art Galerie könnten wir aber auf alle Fälle besuchen. Wie wir es denn geschafft hätten mit dem eigenen Auto zum Hotel gekommen zu sein? Denn eigentlich stünde an dem Zufahrtsweg auch eine Kontrolle. Keine Ahnung. Im Mai waren alleine 600 Leute da, um das Hotel zu besichtigen. Die Weg Kontrolleure führen Strichlisten. Ein Van kommt, unser Shuttle ist da.

Unsere Fahrerin pickt noch einen jungen Mann auf, wahrscheinlich ein Angestellter und fährt uns dann direkt vor den Eingang. Dieser ist nicht groß irgendwie gekennzeichnet und man könnte meinen es wäre ein Seiteneingang. Uns wird der Weg zur Art Gallery gezeigt. Ein großer Raum wo bei unserem Besuch Fotografien von IEVA EPNERE zu sehen waren.

Wir begeben uns in den Lounge Bereich und bestellen zwei Cappuccino. Mit dem Fernglas auf dem Tisch schau ich mir zwei weit entfernte Eisberge an, Wale kann ich keine entdecken. In einem der Kaminöfen wird Holz nachgelegt. Wir lassen ein Beweisfoto machen, das wir wirklich hier waren. Der Cappuccino ist erstklassisch.

Blick aus dem Fogo Island Inn
Beim Cappuccino

Der Schock beim bezahlen bleibt aus. Günstiger bzw. gleiche Preisklasse wie in den meisten Lokalen bei uns. Dafür fangen die Zimmer bei 1300.-€ die Nacht an. Das Fogo Island Inn polarisiert. Einige Stimmen, die wir hier gehört haben finden das Hotel nicht gut. Es würde nicht hierher passen und sei so teuer das es sich keiner leisten könne.

Ich finde das Fogo Island Inn Hotel genau an diesem Standort sehr gelungen. Und nach der Theory der flachen Erde, ist hier ja auch der Rand der Erdscheibe. Hier zu sitzen und auf dem Meer den Eisbergen und Walen zuzuschauen hat einfach was. Es könnte vielleicht noch den ein oder anderen Farbtupfer vertragen, sowie es bei den anderen Häusern auf Neufundland der Fall ist. Das ich sehr wahrscheinlich nie eine Nacht dort verbringen werden stört mich nicht.

Ich mach noch ein paar Bilder außerhalb des Hotels und dann laufen wir zurück zu unserem Auto. Damit gehts direkt wieder zur Fähre. Zwei Stunden vor Abfahrt stehen wir als zweites in der Reihe. Es gibt am Terminal nur einen Warteraum und auch in dem “Hotel” 200m weiter gibt es nichts. Hier ein Kiosk hingestellt könnte zur Goldgrube werden. Wir machen ein Nickerchen bis es los geht. Auch die Fähre um 16:30 Uhr ist nur zur Hälfte, wenn überhaupt beladen. Ob das am Canada Day lag, oder ob die beiden Fährtermine mitten am Tag immer so leer sind, kann ich nicht sagen.

Fogo Island Inn
Fogo Island Inn Fogo Island Inn Fogo Island Inn Fogo Island Inn
Fogo Island Inn

Auf dem Rückweg kehren wir im Sansome’s Seafood Restaurant ein. Es gibt zweimal Lobster. Perfekt zubereitet.

Sansome’s Seafood Restaurant
Sansome’s Seafood Restaurant

Direkt auf der Terasse des Restaurants ergibts sich mit aufziehenden Nebelschwaden eine unglaubliche Szenerie.

Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant
Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant
Ausblick von Sansome’s Seafood Restaurant

Das Wetter hat sich den Tag über gebessert. Zum blauen Himmel ziehen nun langsam Nebelschwaden auf. Das Fotografenherz schlägt höher und ich halte an diversen Stellen in Twillingate an um diesen Moment festzuhalten. Abschluß ist am Leuchturm zu Sonnenuntergang. Und wie auf Bestellung schwimmt ein Minkwal unterhalb des Leuchtturms umher.

Szenerie rund um Twillingate
Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate Szenerie rund um Twillingate

Bei sehr dichtem Nebel erreichen wir wieder unser B&B. Gerade als das Feuerwerk zum Canada Day beginnt. Was für ein Tag.

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Fahrt nach Twillingate

  20:19 Uhr   2 Minuten zum lesen

Heute früh Früstück mit neuen Gästen. Mike und seiner Frau wohnen hier auf Neufundland und betreiben ebenfalls ein B&B. Sie haben wohl eine Ihrer Gäste hierher gebracht. Für Duplo und Hanuta macht er quasi alles.

Es wird schon wieder super lustig und wir verplaudern uns tatsächlich. Es wird 09:30 Uhr bevor wir los kommen. Das Wetter ist bescheiden und es regnet teilweise wie aus Kübeln.

Mike zur Folge ist es sicherer bei einem Schneesturm unterwegs zu sein als bei Starkregen. Die Strassen sind so ausgefahren, das man in den Spurrillen duchgänging Aquaplaning hat. Klar fährt man etwas versetzt, aber kommt ein Auto entgegen muß man zurück in die Spur.

Das Wetter bessert sich und so machen wir Kilometer um Kilometer. Hier in Neufundland wird übrigens Kilometer verwendet und nicht Miles. Kurz mal im Visitor Center vom Terra Nova National Park eingebremst und auf die Toilette gegangen und weiter ging es. Gegen 14:30 Uhr sind wir bei bestem Wetter und 26 Grad angekommen. Im Whitsha Inn B&B sind wir erst gegen 16 Uhr gemeldet, also gehts erstmal eine Kleinigkeit essen.

Dann rüber zu den Iceberg Man Tours um evtl. gegen 16 Uhr noch eine Bootstour zu machen. Aber es ziehen Gewitterwolken auf und es blitz und donnert. Wir lassen es doch lieber bleiben und fahren zum Whitsha Inn B&B und checken ein. Mit der Ankunft dort schüttet es dann auch, als gäbs kein Morgen mehr. Mit uns trifft das Paar aus Ontario ein, was wir den Vortag schon in Elliston getroffen hatten und die seit gestern hier wohnen.

Gewitter zieht auf

Wir versuchen dann noch einen Platz im Dinner Theatre zu bekommen, aber das ist schon ausgebucht. Und morgen am Kanada Day hat es geschlossen. Nun gut. Wir machen uns auf zum örtlichen Leuchtturm. Und siehe da, auf dem Parkplatz muß ich einem Pärchen erstmal erklären, dass hier das parken von Motorrädern verboten ist. Es sind die beiden auf Ihrer Goldwing, die wir ebenfalls vom Vortag schon kennen. Neufundland scheint wirklich klein zu sein (was es wirklich nicht ist).

Leuchtturm in Twillinggate

Am Leuchturm kupfern wir noch die Postkartenbilder ab und machen uns zur Nahrungssuche auf. Das sollte man rechtzeitig machen, weil hier alle Restaurants gegen 20 Uhr, spätestens aber um 21 Uhr schliessen. Wir landen im Annie’s. Mit etwas Glück bekommen wir gegen 18 Uhr gerade noch einen Platz. Es gibt Lobster Penne und Seefood Linguine. Beim Nachtisch kommt die Goldwing Fraktion die Tür rein. Zufällig, nicht abgesprochen und gar nichts.

Leuchtturm in Twillinggate - Postkartenmotiv

Nachdem zahlen gehen wir nebenan noch Wasser und ein paar Bier kaufen. Mitllerweile sind es nur noch 10 Grad. Die Idee am Leuchtturm den Sonnenuntergang zu schauen verwerfen wir, weil dicker Nebel aufzieht.

Wettertechnisch geht hier was. Innerhalb 3-4 Stunden hatten wir nun Sonne, dann ein Gewitter, das man meint die Welt geht unter, dann wieder blauer Himmel mit 26 Grad und nur 2 Stunden später sind es grad mal noch 10 Grad mit der Tendenz fallend.

Mittlerweile ist es fast 21 Uhr und das Thermometer steht bei 5 Grad.

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Puffins, Dungeon und Landschaft

  21:42 Uhr   2 Minuten zum lesen

Heute gabs in unserem Bird Island B&B gegen 08:00 Uhr gemeinsames Frühstück. Neben uns eine Paar aus Ontario, die fotografieren und wandern und ein Paar aus Massachusetts, welche mit einer Gold Wing unterwegs sind.

Die beiden Betreiber der Unterkunft machten Obstsalat und anschliessend “French Toast”, was bei uns als armer Ritter bekannt ist. Wir haben jedenfalls mächtig Spaß beim Frühstück.

Die anderen rücken nach dem Frühstück ab, haben aber die nächsten Tage in etwa die gleiche Route wie wir. Wir befolgen den Tipp, das morgens die Puffins am zahlreichsten sind und fahren erneut zum Puffin Viewing Point. Und tatsächlich sind um ein vielfaches mehr der Papageitaucher zu entdecken. Eine ganze Armada von Fotografen, ausgerüstet mit größten Objektiven, die die einzelnen Marken so hergeben, steht schon parat. Alle zielen auf einen Plüsch Puffins und erzählen, dass sich da hin und wieder einer der echten Vögel nieder läßt.

Plüsch Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher

Wir treffen noch eine gebürtige Kasselanerin, die schon seit 50 Jahren in der Nähe der Niagarafälle wohnt, und nun schon zum fünften Mal nach Neufundland gereist ist. Auch sie sitzt mit Foto und Stativ da und fotografiert.

Puffin Fotografen
Anja und Wetty

Nachdem die Puffins in allen Positionen im Kasten sind, geht es nochmals zum Dungeon, der eingestürzten Höhle. Dort erstmal ein paar Panoramaaufnahmen gemacht, bevor es weiter zum nächsten Leuchtturm geht.

Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon
Rund ums Dungeon

Auf der Fahrt noch kurz den nächsten Eisberg abgelichtet. Am Bonavista Leuchturm dann versucht ein quasi Selfie nur mit uns und der Landschaft. Aber kurz bevor wir soweit sind, haben andere ähnliche Ideen und stehen im Bild.

Rund ums Bonavista Lighthouse
Rund ums Bonavista Lighthouse
Rund ums Bonavista Lighthouse
Rund ums Bonavista Lighthouse
Rund ums Bonavista Lighthouse

Weiter gehts einfach mal die Küste entlang. Bei King’s Cove wandern wir den Lighthouse Trail entlang. Am Leuchturm ist es so windig, das wir nach einer kurzen Rast wieder den Weg zurück nehmen. Ein kurzer Fotorast an einem Felsenstrand, dann geht es nach Bonavista zum Eisladen. Frisch gemachtes Eis, super lecker.

Kings Cove Lighthouse
Langzeitaufnahme

Kurz vor unseren Unterkunft reservieren wir noch im Nannys einen Tisch gegen 19 Uhr. In der Unterkunft kurz ruhen und Bilder sichern, dann gehts zu Fuß zum Abendessen. Wir entscheiden uns für Crab Legs (Krabben Beine). Wie befürchtet eine gröbere Sauerei aber lecker. Man sollte auch recht flott sein, sonst werden die Beine kalt bevor man fertig ist.

Nannys
Crab Legs - Krabben Beine

Abschluß Bier dann in unserem B&B mit den Bildern des Tages

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Elliston

  21:25 Uhr   2 Minuten zum lesen

Im Georg House B&B gab es auch Frühstück. Ein stilvoll gedeckter Tisch eine einem Raum wie in einem Museum. Wahnsinn. Wir können uns gar nicht satt sehen. Todd, der Besitzer war Jahrelang Koch, bevor er das Haus gekauft und ein B&B draus gemacht hat. Unter anderem hat er auch ein Kochbuch raus gebracht. So gibt es auch perfekte Rühreier, frische Croissants und selbst gemachte Muffins zum Früstück.

Frühstück im George House

Mit einem weiteren Paar und einem ältere Herrn füllt sich unser Frühstückstisch. Alle sind begeistert und wir haben viel Spaß. Mir müßen los. Das Georg House B&B wird unvergesslich bleiben und ist ein absoluter Tipp, wenn man mal nach Dildo kommt.

Ausblick vom George House

Bis nach Elliston sollen es etwas über 220km sein. Der TCH (Trans Canada Highway) geht ja noch. Bei den “Neben” Strassen muß man sich vor den Potholes in acht nehmen. Das sind Schlaglöcher im Asphalt, wo sich die ganze Asphalt Decke verabschiedet hat. Ein solches Loch erwischen wir tatsächlich voll und ich hab schon befürchtet der Reifen, samt Felge hätten einen Schlag. Aber alles gut gegangen.

Mir machen einen Abstecher nach Trinity. Nehmen einen Kaffee und schauen uns die Holzkirche an. Dann weiter nach New Bonaventura. Dort wurde ein komplettes Dorf als Filmkulisse für die Mini Serie “The random passage” aufgebaut und kann besichtigt werden. Am Ticketshop schauen wir uns ein paar Bilder der Location an und da wir den Film auch nicht kennen, beschliessen wir das Dorf nicht zu besichtigen.

Trinity
Twine Loft - Kaffee trinken
Blick vom Twine Loft aus
Holzkirche
Holzkirche

Nach einem Tankstopp und einer gesperrten Strasse, die einen Umweg mit sich bringt, landen wir direkt im Dungeon Provincial Park. Dort hat der Atlantik einen Teil der Steilküste unterspült. Die Höhle ist dann eingebrochen und noch kann man quasi auf der Wiese in ein tiefes Loch blicken mit Durchgang zum Meer.

Dungeon

Es ist mittlerweile auch spät genug und wir können unsere nächste Unterkunft ansteuern. Zunächst gibst aber einen Aufschrei: Ein Eisberg schwimmt vor der Küste. Direkt hin an einen Aussichtspunkt und erstmal ein paar Bilder gemacht. Hier unten hatten wir eigentlich noch gar nicht mit Eisbergen gerechnet. Um so besser, das das schonmal eingetreten ist.

Der erste Eisberg
Eisberg vom Bird Island B&B

Dann suchen wir unsere Unterkunft, das Bird Island B&B. Zweimal gefragt und mindestens viermal dran vorbei gefahren. Nachdem Bezug des Zimmers gehts zum Puffin (Papageitaucher, nicht Papageientaucher, wie ich 2010 von Rolf Stange auf einem Spitzbergen Segeltörn lernen konnte. Siehe Spitzbergen.de) Aussichtspunkt. Und wahrhaftig tummeln sich dutzende der Vögel auf dem Felsen, wo sie am brüten sind. Und es gibt etliche, die wie ich, die Riesen Objektive hierher geschleppt haben und Bilder machen. Alles richtig gemacht.

Puffin - Papageitaucher
Puffin - Papageitaucher Seemöwe Seemöwe Seemöwe Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Anja beim fotografieren Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Puffin - Papageitaucher Fotografen Fotografen

Abendessen gibts in Bonavista im Skippers. Erneut eine Fischplatte. Diesmal probieren wir die “Cod Tongues” (Kabeljau Zungen) als Vorspeise. Okay, läßt sich Essen, aber so etwas besonderes finden wir ist es nicht.

Eisberg vor Bonavista

Wir holen noch einen Sechserpack Bier und ich probiere draussen auf der Terrasse meine Bilder zu bearbeiten. Keine Chance, die Black Flies (Fliegen), gewinnen den Kampf und ich mach in unserem Aufenthaltsraum weiter.

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