Aktuelle Beiträge

Rovinj

  22:12 Uhr   1 Minuten zum lesen

Dienstag ging es nach Rovinj. Wie überall ist es mit den Parkplätzen oftmals knapp. Auch die ersten kleineren Bezahlparkplätze waren bereits voll. Per Zufall fanden wir dann einen Größeren Parkplatz, der mit umgerechnet nicht mal 30 cent auch noch überaus günstig war. Sonst kostet die Stunde grob 1,50, was auch nicht wirklich dramatisch ist.

Die Gassen sind hier alle recht eng. Es ging quer durch die Stadt bis hoch zur Kirche der Hl. Euphemia und einmal drum herum.

Rovinj
Heilige Euphemia

Da meine persönliche fotografische Herausforderung in diesem Urlaub darin liegt, das ein oder andere Bild auch auf echtem analogem Kleinbildfilm zu fotografieren, ging oben an der Kirche erstmal das große Foto Wechsel und Objektiv hin und her Getausche los.

Als Analoge Kamera hab ich mit der Nikon F3 HP Baujahr 1984 eine der legendärsten Spiegelreflex Gehäuse dabei. Als Objektive aus dieser Zeit ist ein 50mm/1.8, ein 24mm 2.8 und ein 135mm/2.8mm, sowie der zweifach Telekonverter TC-200 jeweils von Nikon dabei. Alle Objektive natürlich manuell zu fokussieren und tatsächlich auch ohne Probleme an meinen aktuellen digitalen Nikon Gehäusen verwendbar. (Das 135mm wurden vom Angry Photographer auch mal als eines der besten Objektive bezeichnet, was man unbedingt haben muss: The BEST DAMN Nikkor you MUST BUY )

Abschluss von Rovinj war direkt am Hafen bei einem Cappucchino.

Hafen Rovinj

Zurück ging es über die Straße zwischen Klostar und Flengi. Der Strassenabschnitt ist dafür bekannt, das dort überall Spanferkel an Drehspiesen gegrillt werden. Also kehrten wir auch zu einem sehr verspäteten Mittagessen ein und nahmen natürlich Spanferkel. Die Haut hätte krosser sein können und das Fleisch ein wenig saftiger. Wie gesagt gegen 16 Uhr war natürlich die Stoßzeit etwas vorbei. Gut, vielleicht probieren wir die nächsten Tage noch einen anderen Grill aus.

Spanferkel Grill

Der Abend ging dann im Apartment zu ende, da es gegen Abend erneut ein heftiges Gewitter gab.

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Istrien 2019

  20:15 Uhr   1 Minuten zum lesen

Dieses Jahr geht es nach Istrien/Kroatien. Genauer nach Porec, bzw. ein Ort nebendran.

Da es rund 1000 km sind und wir mit dem eigenen Auto anreisen, haben wir die Fahrt auf zwei Etappen gemacht.

Erste Etappe war am Sonntag bis nach Villach in Österreich. Die 700km sollten nach Navi rund 7 Stunden dauern. eine kurze Toilettenpause und zwei Staus, als es auf die Autobahn Richtung Österreich ging, brachten uns dann eine Gesamtfahrzeit von 9 Stunden ein.

Mosers Pension in Villach war gut und auch das große Frühstücksbufett konnte überzeugen. Abends waren wir in einer Pizzeria/Restaurant.

Morgens ging es erstmal zum tanken. Hat mein Toyota Auris Hybrid es doch tatsächlich geschafft sich nur 4,62 Liter pro 100km zu genehmigen. Trotz vollem Gepäck und zwei Personen.

Nach nicht mal 300 km waren wir am Montag bereits gegen 12 Uhr an unserem Ziel angekommen. Eine Stunde zu früh für unser Apartment. Also erstmal direkt am Hafen einen Cappuccino genommen, für rund 2€.

Nach einer halben Stunde kam auch schon unser Vermieter. Apartment liegt tatsächlich direkt am Hafen, allerdings mit Blick in die falsche Richtung. Und im 4 Stockwerk, was dann einiges an Schlepperei mit unserem Gepäck war.

Das Apartment erstreckt sich über zwei Etagen. Unten Kochecke, Bad, Esstisch und Wohnzimmerchen mit Klimaanlage, oben dann das Schlafzimmer. Es gibt auch einen kleinen Balkon. Alles super! Wurde auch erst in den letzten Jahren komplett renoviert.

Mittags ging es dann gleich nach Porec zum Stadtbummel und die Euphrasius-Basilika besichtigen. Danach noch zur Bank, da wir unsere Unterkunft bar bezahlen müssen.

Eingang Euphrasius-Basilika

Danach in den Lidl und danach in einen Fabrik Verkauf für Olivenöl, Wein und Käse. Der Wein läßt sich hier direkt in ein Liter Plastikflaschen abfüllen.

Alles dann hoch in die Unterkunft geschleppt und was gegessen. Abends gings dann noch an den Strand und im Hafen auf einen Absacker.

Kaum wieder daheim, hats auch schon mächtig angefangen zu Gewittern.

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Fotoausrüstung Neufundland

  10:34 Uhr   5 Minuten zum lesen

Als kleine Stütze für mich für die nächste Reise, hier die Fotoausrüstung, die ich in Neufundland mit dabei hatte. Auch die Begründung warum ich was dabei hatte, und ob es sich gelohnt hat.

Bei solch einer Reise wäre es tragisch wenn einem der Fotoapparat kaputt gehen würde. Daher waren zwei Nikon DSLR Gehäuse mit dabei. Das war einmal mit der Nikon D750 ein Vollformat und mit der Nikon D7200 ein APS-C /Crop Gehäuse.

Da sich bei APS-C die Brennweite um den Faktor 1,5 verlängert, also aus einem 50 mm ein 75 mm Objektiv wird, war es durch die zwei Sensorformate möglich meine vier Objektive unterschiedlich zu nutzen.

Als ersten mußte natürlich das Tamron 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD mit. An APS-C sogar 900 mm. Wenn irgendwo ein wildes Tier auftauchen sollte, dann sollte es mit diesem Super Teleobjektiv auch einzufangen sein.

Das nächste Objektiv war das Nikon AF-S Nikkor 18-35mm 1:3,5-4,5G ED. Relativ leicht und eigentlich mein immer drauf Objektiv. War hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen geplant. An der D7200 ging es durch den Crop Faktor bis in den normal Bereich von 50 mm.

Das Ultra Weitwinkel Samyang 14/2,8 kam mit, weil ich endlich mal einen schönen Sternenhimmel fotografieren wollte. Und das Objektiv wird in diesem Zusammenhang immer gelobt.

Schlußendlich nahm ich noch das Nikon 50 mm/F 1.4 G mit. Mit 75 mm an der D7200 ein leichtes Tele und mit der Lichtstärke eine gute Wahl wenn es dunkler wird.

Nur auf die beiden DSLR beschränken ging dann doch nicht. So kam als dritte Kamera noch eine Nikon Coolpix A mit. Sie ist klein und leicht und damit ideal um überall mit hin genommen zu werden. Dank einem APS-C Sensor (der so auch in der Nikon D7000 zu finden ist) und einem Festbrennweiten Objektiv von 18,5 mm, was umgerechnet 28 mm sind, auch mit einer hervorragenden Bildqualität.

Weiterhin kam noch eine GoPro Hero 3+ Black Action Kamera mit. Und schlußendlich gab es im iPhone SE noch eine Kamera, wenn ich denn sonst nichts dabei haben sollte.

Als Zubehör waren drei Graufilter unterschiedlicher Stärke, sowie ein Polarisationsfilter dabei, die auf das 18-35mm passten. An das 50 mm passten sie mittels eines StepUp Adapters. Die Filter waren alle aufeinander geschraubt und an den Seite mit entsprechenden Schraubdeckel abgeschlossen. Eine sehr platzsparende Lösung.

Das Novoflex TrioBalance A2840 war das Stativ meiner Wahl. Im Gegensatz zum Novoflex TrioPod A2840 hat es die Nivellierkalotte gleich integriert. Dank der Nivellierkalotte konnte ich komplett auf einen Kugelkopf verzichten. Dafür war ein Panorama Drehteller mit dabei und ein Makroschlitten, der als Nodalpunkt Adapter diente. Beide Kameras waren auch mit entsprechenden L-Winkel ausgestattet.

Von RAM Mount hatte ich noch eine Klemmzange und die Saugnapf Befestigung dabei, sowie die Verbindungsstücke um sowohl die Kameras als auch die GoPro montieren zu können, und das gegebenenfalls als Kugelkopf Ersatz zu nehmen.

Dann hatte ich noch einen Aufsteckblitz, sowie zwei Funkauslöser dabei. Idee war, das wir evtl. mal des Nachts draußen sitzen und ich uns da ablichten wollte.

Alles fand in einem Fotorucksack Lowepro Pro Runner 450 AW Platz. Von der Größe her war er mal Handgepäck tauglich, ist jetzt eher etwas kritisch. Mit MacBook Pro und iPad im Rucksack ist das Gewicht jedenfalls weit über dem Limit. Hab daher beim Check In immer versucht den Rucksack leicht aussehen zu lassen.

Was kam wirklich zum Einsatz?

Die Kombination aus FX und DX Gehäuse mit meinen Objektiven hat perfekt funktioniert.

Während der Autofahrt lag immer die D7200 mit dem 150-600 mm griffbereit, falls irgend ein Tier auftauchen sollte. Was auch das ein oder andere mal vorkam. Die D750 war mit dem 18-35 mm bestückt, für diverse Landschaftsaufnahmen.

Für die Wal Watching Touren kam das 150-600 mm an die D750, da die Wale meist nicht all zu weit weg waren. Die D7200 bekam dann das 50 mm (also 75 mm) als leichtes Tele verpasst, wenn die Tiere sehr nah ran kamen. Die Coolpix A mit Ihrem Weitwinkel deckte dann denn ganz nahen Bereich ab. Das war auf der Schlauchboot Tour sinnvoll.

Das Ultra Weitwinkel Samyang 14 mm kam tatsächlich bei einigen Nacht-/Sternen-Aufnahmen zum Einsatz. Auch bei einigen Landschaftsaufnahmen. Da dort kein Filter aufgeschraubt werden kann (außer mit einem speziellen Adapter), konnt ich da keine Graufilter für Langzeitaufnahmen aufschrauben.

Die Coolpix A war unter anderem bei allen abendlichen Ausflügen, sprich Restaurant Besuchen mit dabei.

Die GoPro Hero 3+ Black kam dieses mal kein einziges Mal zum Einsatz. Ich würde sie trotzdem jedes mal wieder mit auf Reise nehmen, da man ja nie wissen kann wann man sie braucht. Sie wäre sicher auf der Schlauchboot Wal Beobachtungstour eine Option gewesen, um die Belugas unter dem Boot zu filmen.

Das Novoflex TrioBalance A2840 Stativ mit der Nivellierkalotte hat überall gepasst. Wenn man das Stativ etwas schief hin stellt, so reicht die Kalotte alleine aus um auch Sterne aufzunehmen. Sprich auf einen Kugelkopf kann man da aus Gewichtsgründen verzichten. Carbon Beine wären aus Gewichtsgründen auch nicht schlecht. Mal sehen ob es da irgendwo was gebrauchtes gibt.

Auch der Panoramadrehteller und der Eigenbau Nodalpunktadapter kamen öfter mal zum Einsatz.

Die RAM Mount Befestigungen hab ich nicht benutzt. Das hätte eventuell anders ausgesehen, wenn die GoPro zum Einsatz gekommen wäre.

Blitz und Funkauslöser waren eher unnötig. Will heißen das nichts davon zum Einsatz kam und bei der nächsten Reise demnach kein Blitz mehr mit genommen wird.

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Fazit Neufundland

  19:28 Uhr   2 Minuten zum lesen

Nach ein paar Tagen Abstand nun ein kleines Fazit unserer Reise.

Neufundland und Nova-Scotia waren und sind auf alle Fälle eine Reise wert. Alle, die wir getroffen haben, waren super nett. Oft spürt man die irischen Wurzeln. Die Musik ist von den irischen Klängen nicht groß zu unterscheiden und läuft häufig in den Restaurants oder Bars.

Die Landschaft hat von nahezu allem was zu bieten gehabt. Von Wälder, Wiesen, Felsen, Geröll, endlos viele Buchten, kleine und große Seen bis hin zu Fjorden. Wenn man unterwegs ist könnte man alle paar Meter stehen bleiben und die Landschaft fotografieren.

Wo sonst kann man an einem Tag Wale beobachten, teils aus dem Hotelzimmer, auf dem Erdmantel spazieren und Eisberge vorbei ziehen sehen.

Mit dem Wetter kann man sich arrangieren. Alles in allem hielt sich der Regen in Grenzen und es war meistens schön. Das die Temperatur innerhalb weniger Stunden um 20 Grad fällt, hat man ja auch nicht oft.

Wir haben die ganze Strecke, grob 5200 km, mit einem Mietwagen und vorgebuchten Bed and Breakfast Unterkünften gemacht. Das hat soweit auch alles gepasst. Bei 2-3 Orten hätte man evtl. verkürzen können oder verlängern wollen, da es noch einiges zu sehen gegeben hätte.

Hier womöglich täglich neue Unterkünfte zu suchen wäre uns zu streßig. Zumal in Neufundland oft alles ausgebucht war. Das ganze mit einem Wohnmobil zu machen, weiss ich auch nicht. Viele Wohnmobile haben wir da oben nicht gesehen und RV Parks zum übernachten haben wir auch wenige gesehen. Und wenn waren sie auch nicht schön gelegen. Ist aber auch so, das wir nicht darauf geachtet haben und es in Wirklichkeit vielleicht ganz anders ist.

Da ich der einzige war, der immer am Steuer saß, war das teilweise recht anstrengend und Nachmittags hätte ich am Steuer direkt einschlafen können. Hier sollten wir uns das nächste mal ablösen. Bei langen Etappen hatten wir teils eine Zwischenübernachtung eingebaut. Evtl. sollte man da vielleicht doch einen kompletten Fahrtag einlegen ohne was anzusehen und dann einen etwas ruhigeren Tag mit Sightseeing.

Die Fähre würden wir das nächste mal eher durch die Nacht nehmen. So hatten wir am Ableger und am Anleger je eine Übernachtung eingeschoben und sozusagen den einen Tag verloren. Das Wetter bei unserer Überfahrt war zwar super, aber wirklich was zu sehen gab es nicht.

Das Mobilfunknetz ist in Neufundland nicht ganz so ausgebaut wie bei uns. Es gibt oft größere Lücken. Da kann man aber mit auskommen, zumal wir nie unterwegs telefoniert haben.

Internet gibts nahezu überall. Die Geschwindigkeit lag aber meist im Bereich eines 1000-2000er DSL Zugangs.

Jedenfalls ist unsere Idee die nächste Reise nach Nova-Scotia zu machen, mit einem Abstecher nach Neufundland.

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Wieder zurück

  14:55 Uhr   1 Minuten zum lesen

Der sechseinhalb Stunden Flug verlief ohne größere Zwischenfälle. Ein Upgrade oder einen Sitz in einer Notausstiegsreihe gab es diesmal nicht. Das Flugzeug war auch nicht komplett ausgebucht.

Beim Start hat es es bei meinem rechten Sitznachbar und dann auch bei mir angefangen zu regnen. Ja, es tropfte tatsächlich Wasser von den Gepäckfächern in diesem 767-300 herunter. Die Stewardess erklärte uns dann das es Kondenzwasser aus der Klimaanlage sei und das ganz normal wäre. Wäre wie im Auto auch. Mein österreichicher Sitznachbar erwiederte das es bei seinem Auto nicht so wäre.

Wir kommen pünklich an und Anjas Koffer ist schon am Gepäckband bevor wir dort sind. Meine Versuche Maxi-Daxi anzurufen scheitern entweder daran das besetzt ist, oder das eine Ansage kommt die sagt alle Leitungen seien belegt und man soll es nochmals versuchen. Nachdem wir schon am Ausgang stehen erreiche ich endlich die Zentrale. Der Fahrer ist unterwegs. Leider kämpft der mit dem Verkehr und teilt uns mit ,das wir gerne noch auf seine Kosten einen Kaffee trinken gehen könnten.

Das mit dem Kaffee lassen wir und 10 Minuten später sitzen wir dann auch im Auto.

Kurz vor 12:00 Uhr sind wir wieder zurück. Soweit alles in Ordnung. Nur im Keller im Schacht mit dem Absperrventil steht Wasser. Wie sich später raus stellt wohl Kondenzwasser der Heizung. Na ja, wenn man das schon im Flieger nicht in den Griff bekommt :smile:

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