Klar Schiff

Gestern früh wurde es kurz hektisch. Wir sollen unseren Liegeplatz am Kopf des Stegs räumen, da die 53 Meter Motoryacht “Kiss the Sky” nur dort festmachen kann.

Also Leinen los und das Feld geräumt. Da an der Tankstelle noch eine Schlange war, ging es noch ein Stück raus um die Genua nochmals raus zu lassen und schön aufzurollen. Bei der Anfahrt zum tanken, trafen wir Stefan von der “Soul Mate” im Schlauchboot. Ihn hatten wir schon auf den Kap Verden kennen gelernt. Er macht mit seiner Frau und seinem Katamaran einmal um die Welt. Er hat im Rahmen der ARC einen Tag länger für den Atlantik gebraucht als wir. Wenigstens ein Trost.

Nach dem tanken gings an unseren vorgebuchten Liegeplatz. Dort war klar Schiff machen angesagt. Unter anderem gönnten wir unserem Motor einen Ölwechsel mit Filter, was rund 11 Liter Öl bedeuteten.

Mittags ging es zum Essen und danach verliesen uns die ersten beiden Crewmitglieder. Beide flogen erst nach Miami um von dort aus weiter in die USA auf Geschäftsreise zu gehen.

Abends waren wir in einem kleinen Lokal, wo die Speisen, wie Lobster oder Spare Ribs, direkt vor der Strasse auf einen Holzfeuer gegrillt wurden.

Heute ist nun Groß-Reinemachen angesagt. Um 18:50 Uhr geht unser Rückflug über Tobago. So gegen 16 Uhr wollen wir per Taxi abrücken.

Strandtag

Gestern war Strandtag. Nach ein paar Arbeiten am Boot, unter anderem dem entfernen der verschmolzenen Angelschnur an der Welle per geliehenen Taucherausrüstung, ging es an den Strand.

Wir fanden eine Strandbar mit Restaurant, womit wir gleich unser Mittagessen einnehmen konnten. Danach ging es ab zum baden bzw. faul auf der Liege liegen. Sozusagen Urlaub pur :smiley: .

Mit Anbruch der Dunkelheit ging es zurück zur Marina. Hier war die Hölle los. Laute Musik und eine Gruppe, die wohl Zumba oder was ähnliches machten. Daneben einige mit Disney/Comic verkleidete und schlußendlich auch der Nikolaus.

Wir nahmen noch eine Pizza zum Abendessen zu uns und dann gings zurück aufs Boot in die Koje.

Strandtag

Martinique

Gestern ging es um 06:00 Uhr wieder los. Es war ein gelungener Segeltag, auch wenn die Crew nicht zu 100% fit war.

In der Marina Marin ging es erst an eine Mooring, da wir quasi einen Tag zu früh waren. Kurze Zeit später ging es dann an den Steg. Der letzte Punkt unserer Reise ist erreicht.

Nach dem Duschen waren wir schick Essen. Und wie üblich waren alle gegen 22:00 Uhr im Bett.

Heute machen wir einen Strandtag. Bzw. werden mal sehen was es hier so alles gibt.

Marigott Bay

Vorletzte Etappe unserer Reise. Sehr schöne Bucht, allerdings regnet es alle viertel Stunde. Wahrscheinlich werden wir mal schauen was hier an Land los ist.

Soufriere

Von unserem Lotsen gab es heute früh schon frische Brötchen. Dann ging es zum Landausflug.

Zuerst zum Vulkan. Hier sind etliche heisse Quellen und es riecht stark nach Schwefel. Nach der kurzen Führung ging es zum Schlammbad. Einmal komplett einschmieren, trocknen lassen und dann im heißen Wasser abspülen. Danach hatten wir alle seidenweiche Haut.

Jetzt geht es weiter zur Marigott Bay. Dort wo Dr. Dolittle gedreht wurde.

Little Piton
Vitalia 2
Soufriere
Vulkan
Wasserfall

St. Lucia

Ganz früh ging es los zu der letzten längeren Tagesetappe nach St. Lucia. Wind war die erste hälfte falsche Richtung und wir mussten etwas kreuzen. See dementsprechend unruhig. In der zweiten hälfte drehte der Wind zu unseren gunsten und wir konnten ordentlich segeln.

Im dunkeln kamen wir in Soufriere an. Einer der Einheimischen lotste uns zu einer Mooring neben dem kleinen Piton. Zum Abend gab es selbst gemachte Spätzle mit Rouladen.

Bequia

Heute war fast zwei Stunden Segeln bei halbem Wind angesagt. Demnach erreichten wir Bequia auch kurz nach 14 Uhr.

Derzeit bereiten wir uns auf den Sundowner vor (D.h. es steht noch nicht fest, wo dieser statt findet). Danach gehts ins Frangipani, wo wir um 18:30 Uhr einen Tisch reserviert haben.

Ausklariert haben wir bereits. Morgen ist 05:00 Uhr wecken, für die letzte größere Strecke.

Bequia
Bequia Sundowner

Basil's Bar

Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir unseren Ankerplatz auf Mustique. Zwei Ankerversuche waren notwendig, da der Anker an der ersten Stelle nicht halten wollte.

Telefonisch hatten wir schon einen Tisch in Basil’s Bar reserviert. Also ging es ohne Umschweife direkt in den Ausgehanzug und im dunklen per Schlauchboot rüber zu Basil. Dort spielte ein Pärchen in unglaublicher Lautstärke Blues. Er Keyboard und sie Saxophone.

Die meisten hatten Burger zum Essen. Nach ein paar Drinks waren wir gegen 21:00 Uhr fast die letzten. Wie sich an der Bar raus stellte hatten wir das 40 jährige Jubiläum der Bar genau um einen Tag verpasst. Da kann man nix machen. Jedenfalls haben wir Basil persönlich getroffen.

Abschluss fand wie gehabt an Bord statt.

Basil's Bar

Salt Whistle Bay

Wir sind in der Salt Whistle Bay auf Mayreau angekommen und liegen an einer Mooring. Die ersten Schlepper waren gleich da und haben uns gefragt, was wir zum Abendessen haben wollen. Es gibt entweder Lobster, Huhn oder Fisch und dazu dann Reis, Knoblauch Kartoffeln und gebratene Bananen. Wir vertrösten erstmal und essen an Bord noch einen kleinen Snack (Brot und Thunfischsalat oder Sardinen).

Nachdem heute der Kameradschaftsabend der Gernsheimer Hochseekameradschaft e.V. ist, planen wir eine Live Schaltung per Skype. Orstzeit Gernsheim 21:00 Uhr bedeutet bei uns 16:00 Uhr. Gut vorbereitet und entsprechend mit Nikolausmützen ausgestattet gehts zum Strand.

Nach anfänglichen Problemem klappt die Skype Verbindung. Leider scheint unser Ton in Gernsheim nicht gescheit anzukommen. Daher hier das vorbereitete Gedicht:

Advent Advent,
die Sonne brennt.

Über den Atlantik ganz Geschwind,
ging es leider nicht ohne Wind.

Advent Advent, der Gennacker zog,
bis er auseinander flog.
Eine Böe ihn beim bergen ergriff,
und völlig auseinander riss.

Advent Advent, es bissen Fisch um Fisch,
und landeten auf unserem Tisch.
Den Mahi-Mahi als Delikatesse,
hatten wir mehrmal frisch zu esse.

Advent Advent, der Diesel rennt,
und all unseren Sprit verbrennt.
Es dauert Stund um Stund und Nacht um Nacht,
bis es ist vollbracht.

Advent Advent, Land in Sicht,
Barbados unter zarter Gicht,
unsere Lebensgeister weckt.

Der Jugendtörn hat es vollbracht
und die Moby Dick III in die Karibik gebracht.

Wir geniesen nun die Zeit bei Sonne und Gemütlichkeit.

An dieser Stelle dankt die komplette “Jugendcrew” allen, die diese Reise ermöglicht haben.

Nach der Live Schalte ging es in einen der Bretter Kioske am Strand auf ein/zwei Bier. Dort wurde dann auch das Abendessen gebucht.

Ein Teil der Crew ging zurück an Bord. Ein anderer machte sich Barfüßig auf das auf dem Hügel gelegene Dorf zu erklimmen und dort die Aussicht auf die Tobago Cays zu geniesen.

Mit Sonnenuntergang kamen dann auch die Moskitos. Meine Beine sehen aus wie Streuselkuchen. Zum Glück juckt es nicht extrem stark.

Auf Holzbänken am Strand unter einem Zelt, kam dann unser Abendessen. Lobster vom Grill. Wieder erwarten, aufgrund des Ambientes, extrem Lecker. Auch die Beilagen alle hervorragend.

Mittlerweile sind wir wieder auf dem Boot und geniesen bei leiser Musik und Whisky/Rum unseren Funzelabend, während wir den Sternenhimmel beobachten und die Sternschnuppen auf uns hernieder prasseln.

Salt Whistle Bay

Tobago Cays

Um sieben war schon wieder die komplette Crew wach. Endlich mal eine ruhige Nacht und alle haben gut geschlafen. Nach dem obligatorischen Eier mit Speck Frühstück ging es direkt weiter zu den Tobago Cays. Nur ein kurzer Schlag, einmal um die Insel rum.

Das Horseshoe Reef lädt hier zum Schnorcheln ein. Etliche Segler liegen hier schon vor Anker, aber wir finden noch einen Platz.

Kurz danach gleich Taucherbrille und Flossen an und los gehts. Zu sehen gabs Wasserschildkröten und etliche Fische. Alles mit der Action Cam unter Wasser gefilmt. Filme gibt es irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt.

Jedenfalls hat nun definitiv der Erholungsurlaub angefangen.

Um 13 Uhr, nach rund 4 Stunden im Wasser, geht es derzeit weiter nach Mustique. Wir wollen Basil’s Bar einen Besuch abstatten.