Rechnungsworkflow mit gmail, ifttt, Dropbox und Hazel

Die meisten regelmässigen Rechnungen kommen mittlerweile ja als PDF Anhang per Email. Normalerweise geht man her und speichert sich diese PDF Rechnung irgendwo auf seinem Rechner ab und/oder druckt sich diese aus. Da die Rechnungen meist kryptische Namen haben, ändert man den beim speichern der PDF Datei noch entsprechend ab, dass man die Rechnung besser findet.

Das alles lässt sich wunderbar automatisieren, so dass man sich nicht mehr um das korrekte ablegen der Rechnungen kümmern muss. Mein Workflow für das ganze sieht derzeit wie folgt aus.

Mit IFTTT gibt es einen wunderbaren Service im Internet, der verschiedene Internet Kanäle im Hintergrund beobachtet und bei bestimmten Ereignisse dann entsprechende Aufgaben ausführt. Nachdem meine emails alle über Google Mail laufen, lass ich IFTTT alle neuen emails auf Anhänge checken und dann die Anhänge in meine Dropbox speichern. Jeweils in Unterordner, die den Absender wieder spiegeln.

Hazel macht dann die Automatisierung auf meinem MacBook. Hierzu hab ich ein paar Regeln für Hazel definiert, welche jeweils in die einzelnen Ordner der Absender von Rechnungen in meiner Dropbox nachschauen. Findet sich dort ein PDF, so schaut Hazel in dieses PDF hinein und holt sich das entsprechende Rechnungsdatum dieser Rechnung heraus. Danach nennt Hazel die PDF Datei entsprechende um, z.B. in Rechnung - 2013-10-28 - sipgate.pdf. Abschliessend verschiebt Hazel diese Datei dann noch in meinen Rechnungsordner.

Einmal das ganze eingerichtet, was nicht sehr viel Arbeit ist, und man muss sich nie mehr um die Ablage von PDF Rechnungen kümmern, die per email ankommen.

Bergfahrt abgeschlossen

Mittwoch war ich irgendwann so gegen 21 Uhr auf der Moby Dick III. Die Taxifahrt war etwas länger, da ich zuerst an die falsche Adresse fuhr.

Der erste Abend an Bord wird immer etwas länger, so wurde es dann auch halb eins, bis ich in der Koje lag. Zuvor konnten wir die Funkantenne noch anklemmen.

Gestern ging es dann wie gehabt in der Dunkelheit gegen 07:00 Uhr los. Anfangs hatten wir Sprühregen, später dann bestes Wetter bei warmem Sonnenschein.

Leider hat der Motor einiges an Kühlwasser Verlust zu verzeichnen. So ist wohl die Zylinderkopfdichtung hinüber. Auch ein Gussteil am Auspuff hat einen Haarriss, bei dem Wasser austritt.

Spätestens am Binger Loch war klar, dass wir es schaffen können am Donnerstag bis nach Gernsheim zu kommen. Und so kamen wir dann auch kurz nach 20:00 Uhr in Gernsheim an. Begrüsst wurden wir von rund 15 Leuten. Wie sich das gehört gab es dann an Bord noch den ein oder anderen Anleger.

Kurzentschlossen

Heute Mittag, so gegen 15:00 Uhr, gabs die Information, dass die Moby Dick III heute Abend wohl in Koblenz festmachen wird. Kurz entschlossen, und ein paar Telefonate später, hatte ich ein Bahnticket und sitze nun im IC nach Koblenz.

Die wenigen Klamotten waren schnell gepackt. Ebenso ein paar Dosen Bier und Wurst und etwas Brot.

20:11 Uhr soll der IC in Koblenz ankommen. Dann noch per Taxi zum Boot. Ob wir morgen dann schon in Gernsheim einlaufen werden, wird sich zeigen. Schön wärs, dann könnte unser Stammtisch auf dem Boot statt finden.

Dann mach ich mich mal zum aussteigen fertig.

Bergfahrt Crew hat übernommen

Heute Vormittag gegen 09:30 Uhr hab ich die Bergfahrt Crew auf der Moby Dick III begrüsst. Sie ist gestern am frühen Nachmittag bereits angekommen.

Es gibt zwei, drei Anmerkungen zu unserem abriggen. Der Besan hätte etwas weiter vor gemusst, so dass er gerade noch auf der vorderen Stütze aufliegt. Die Spi-Bäume gehören auch noch zu den Masten gelegt und alle Wantenspanner entfernt. Das alles dient dazu zu verhindern das sich in den Schleusen die Leinen irgendwie verfangen können. Alles in allem liegt die Moby Dick hinten zu tief im Wasser.

Die Auskunft unseres erfahrenen Rheinschiffers Willi Maus ist: Bei der Bergfahrt mehr Gewicht nach vorne und bei der Talfahrt mehr Gewicht nach hinten. Grund ist der, das wenn man sich festfährt, das immer mit dem Bergteil des Schiffes passieren sollte, damit sich das Schiff nicht durch die Strömung komplett umdreht. Bei der Moby Dick wahrscheinlich nicht ganz so tragisch, bei einem langen Rheinschiff, das dann vielleicht quer zum Strom zum liegen kommt, schon eher.

Tja, nach einer Email gestern Nachmittag endet meine Bergfahrt hier in Hamburg fürs erste. Ich muss nächste Woche ein neues Projekt beginnen. Da kann man leider nichts machen.

Zum Trost haben meine Lebensgefährtin und ich heute noch die Genussmesse eat and STYLE Hamburg besucht. Uns dort Alexander Herrmann und Sarah Wiener angeschaut und für kleines Geld einen Kochkurs “Das perfekte Steak” besucht. Das konnte danach natürlich auch mitten auf der Messe verzehrt werden.

Am Sonntag geht es dann per Auto zurück in die Heimat.

Hamburg

Kurz nach 17:00 Uhr haben wir im City Sportboothafen in Hamburg fest gemacht. Somit unser gestecktes Etappenziel fürs Abriggen erreicht.

Heute mittag gab es Gulasch mit Nudeln. Das Wetter besserte sich im laufe des Tages etwas und der Regen hörte auf. Meist war es jedoch recht diesig.

Heute Abend werden wir noch Hamburg unsicher machen. Morgen reisen dann alle, bis auf mich wieder ab. Ich hoffe noch darauf Zeit zu haben, um die komplette Bergfahrt mit machen zu können. Bis die eigentliche Bergfahrt Crew kommt, bin ich in Hamburg bei Bekannten zu Besuch.

Glückstadt

Gestern sind wir gut durch den Nord-Ostsee-Kanal gekommen. So gut, dass wir uns entschlossen auch noch weiter nach Glückstadt zu fahren.

Glückstadt erreichten wir dann im Dunkeln gegen 20:00 Uhr. Glücklicherweise fanden wir an einem Schwimmsteg noch ausreichend Platz.

Nach einem Anleger und kurzem frisch machen ging es direkt zum Matjes Essen ins Kandelaber. Der Abend klang an Bord aus.

Heute Vormittag regnet es. Ich wurde damit nach dem duschen nochmal geduscht. Wie wir uns die Tide auch schön rechnen, wenn wir im hellen in Hamburg ankommen wollen, müssen wir wohl demnächst los. Trotz Regen und ablaufendem Wasser in Hamburg.

Aufbruch zum NOK

Heute früh war kurz vor sieben Uhr bereits wecken. Nach einem Frühstück, besser gesagt, einem Kaffee auf die Hand, ging es ans klarieren und befestigen der beiden Masten, sowie der Bäume.

Abfahrt war gegen 09:30 Uhr. Wir hatten 6-7 Windstärken und entsprechenden Seegang in der Kieler Förde. Dank unserer guten Befestigung gab es keine Schäden.

Ca. 11 Uhr konnten wir die Schleuse in den Nord-Ostsee Kanal passieren. Wenn alles weiter so läuft wollen wir versuchen mit einbrechen der Dunkelheit noch in Brunsbüttel fest zu machen. Es wird knapp, aber wir schauen mal.

Demnächst gibt es gefüllte Paprika mit Reis.

Abriggen zur Bergfahrt

Gestern früh war die geplante Abfahrt in Gernsheim nach Kiel um 06:00 Uhr. Am Rasthof Pfefferhöhe gabs beim goldenen M erstmal eine Portion Eier mit Speck. Wie sich später rausstellte, sollte das die einzige Mahlzeit bis 21:30 Uhr gewesen sein.

Kurz nach 13:00 Uhr erreichten wir die Moby Dick III in Kiel Schilksee. Das Gross Segel war bereits abgeschlagen, womit wir uns direkt um das Besan kümmerten. Danach kamen die beiden Bäume dran.

Wir konnten uns dann direkt an den Mastkran umlegen. Dort ging es weiter mit dem abschlagen der Roll Genua. Vorher gingen wir noch dem Problem des nicht richtig durchgeholten Vorliks nach. Wie sich heraus stellte, war das Fall nicht bis oben an den anschlag durchgeholt. Entsprechende Bilder folgen.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Einer brachte die Segel zum Segelmacher und die restlichen vier legten die Masten. Der Besan ging so reibungslos, als hätten wir noch nie was anderes gemacht. Beim Gross wollten wir uns die Fahrt mit dem Bootsmannsstuhl ersparen, um die Schlaufe um den Mast zu legen, was aber nur zum Teil funktionierte. Das ziehen des Grossmasts lief dann aber genauso Reibungslos wie zuvor.

Abschliessend mussten dann noch der Mietwagen zurück gebracht werden und notwendige Lebensmitteleinkäufe getätigt werden. Gegen 21:30 Uhr gabs dann endlich eine warme Mahlzeit. Chili Con Carne.

Noch weit vor 24 Uhr waren alle in den Kojen, da der Tag doch recht anstrengend war.

Upgrade auf Lexware Buchhalter 18.50

Nachdem ich nun seit Wochen die Update CD für den Lexware Buchhalter auf Version 18.50 mit SEPA Unterstützung hier liegen hab, ging es heute ans installieren. Nach fast 2 Stunden ist mir das dann auch endlich gelungen. Zuvor gab es einige Hindernisse.

Mein System sieht wie folgt aus:

  • Mac Book Pro Retina mit 16GB
  • Parallels Desktop 9, frisch upgedatet
  • Windows 7 64Bit Ultimate, alle Updates, kein Virenscanner aktiv
  • Buchhalter 18.04 installiert und funktionsfähig

Nach einlegen der Update CD, Eingabe der Seriennummer kommt irgendwann bei 3% der Installation die Meldung:

Die Rechte vom Installer reichen nicht aus, um auf diesen Ordner zuzugreifen: C:\Program Files (x86)\Common Files\RemoteSupport. Die Installation kann nicht fortgesetzt werden. Melden Sie sich als Administrator an oder wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

Da ich selbst der Administrator bin, musste ich mich wohl oder übel auch selbst darum kümmern.

Die Installation wurde abgebrochen, mit dem Erfolg, das auch meine bislang funktionierende Buchhalter Installation deinstalliert war. Glücklicherweise hatte Parallels vorher einen Snapshot meiner Windows Installation erstellt, womit ich den Ausgangszustand leicht wieder herstellen konnte.

Der Versuch den genannten Ordner mit entsprechenden Rechten auszustatten scheiterte ebenfalls, da ich dazu keine Rechte hatte.

Also zurück zum letzten Snapshot und die kostenlose Hotline angerufen. Erste Information war, das Installationen auf einem Windows in einer virtuellen Maschine normal nicht supported würden. Aber ich solle mal einen Ordner auf dem Windows Desktop erstellen und den gesamten Inhalt der CD dort hinein kopieren. Danach die Installation aus diesem Ordner heraus durchführen. Kurzum, das klappte auch nicht.

Schlussendlich kam ich zum Ziel, indem ich dem genannten Ordner vor der Installation Vollzugriff für folgende Gruppen gab:

  • ERSTELLER-BESITZER
  • SYSTEM
  • Administratoren
  • Benutzer
  • TrustedInstaller

Danach lief die Installation dann ohne Probleme durch.

ios 7 installiert

Nach einigen Versuchen wurde das Update auf ios 7 dann doch endlich installiert. Auf dem iPad 2 hat das fast eine ganze Stunde gedauert.

Das neue ios 7 ist schon ziemlich bunt. Die Apps funktionieren dem ersten Eindruck nach noch wie gehabt. So erfolgt der Blog Post auch unter ios 7 mittels Textastic.