Icefield Parkway

Heute ging es den Icefield Parkway entlang. Wie gestern erstmal zu Tim Hortens zum Frühstück. Ich parke hinter einen SUV, der grad anstalten macht weg zu fahren. Macht er aber nicht und öffnet statt dessen die Fahrertür. Schau an, der Kanadier von gestern aus der Gondel. Wie den meine Filme geworden seien, fragt er. Na bestens antworte ich und sag ihm, dass ich den niederländischen Camper auch gesehen hätte. Er wünscht uns noch alles Gute und einen schönen Urlaub. Irgendwie finde ich, das hier alle etwas lockerer drauf sind als bei uns.

Los geht es zu etwas über 200 km der schönsten Strecke überhaupt. Kaum aus Jasper raus, stehen zwei drei Autos am Strassenrand. Wir sehen auch den Grund: Ein riesiger Wapiti Hirsch mit stattlichem Geweih grasst hier gerade. Ich fahr erst vorbei und dreh aber dann um am Ort des Geschehens anzuhalten. Der Hirsch überquert die Strasse und ich muss erstmal den Foto auspacken. Falsches Objektiv, egal.

Immer mehr Autos halten. Das es hier keine Massenkarambolage gibt, ist grad alles. Er steht nun auf der anderen Seite der Strasse. Ich hab Zeit das Tele auf den Foto zu schrauben. Und ich bekomm von Anja grünes Licht, das ich mich dem Hirsch zu Fuß nähern darf. Ich sollte halt nicht versuchen ihn zu streicheln. Damit kann ich leben und auch mit sehr gebührendem Abstand gelingen formatfüllende Aufnahmen. Es ist wahrhaftig ein riesiges Tier. Ich hätte mir das nie im Leben so groß vorgestellt. Neben dem männlichen Tier war auch noch ein zweites Wapiti ohne Geweih mit dabei.

Wapiti Hirsch

Weiter gehts. Ein Schild sagt: Nächste Tankstelle in 150km. Unser Bordcomputer sagt: Reichweite 100 Miles. Könnte knapp werden. Also nochmals gewendet und in Jasper getankt. Und dann Endlich on the road.

Der Icefield Parkway bietet quasi alles was es an Landschaft so gibt. Wir machen zahlreiche Stopps. Z.B. an den Athabasca Falls, den Sunwapta Falls, dem Peyto Lake und an zahlreichen Aussichtspunkten. Die GoPro wird auch für den schönsten Teil der Strecke wieder auf der Motorhaube befestigt. Berge mit Schnee, blaue Seen, Gletscher und sensationelle Landschaft.

Peyto Lake

Seit letztem Jahr gibt es hier auch einen “Skywalk”. Eine über eine Schlucht, bzw. an einen Berg gebaute Aussichtsplattform aus Glas. Nichts für schwache Nerven. Ich seh sie von weitem, aber irgendwie verpassen wir die Abfahrt. Hätte ich mir schon mal näher angeschaut.

Auf den Athabasca Gletscher kann man sich per Bus bringen lassen. Aussteigen, nach 15 Minuten wieder einsteigen, das wars dann für viel Geld. Hauptsache einmal auf einem Gletscher gestanden. Das Programm geben wir uns nicht. Man kann vom Parkplatz auch die 1000m zum Gletscher laufen. Wir haben aber noch einiges vor uns, also lassen wir das. Erschreckend ist ein Schild, wo der Gletscher 1946 noch endete. Da wäre der Parkplatz und die Zufahrtstrasse noch unter dem Eis gewesen.

Athabasca Gletscher

Kurz vor 16 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft. Die Great Divide Lodge, liegt in etwa genau zwischen Field und Lake Louise. Das Zimmer ist recht einfach. Frühstück gibts nur am Wochenende. Laut Beschreibung kommt der Strom hier komplett von einem Generator. Handy Empfang gleich Null. Internet nur ganz kurz kostenlos und danach gegen Bezahlung.

Jedenfalls gibt es etliche Murmeltiere auf der Wiese vor der Lodge. Somit können wir diese Tiere auch abhaken.

Murmeltier

Wir fahren noch nach Field, um zu sehen wo man Frühstücken könnte. Dort gibt es mehr oder weniger nur ein Restaurant. Und noch auf die andere Seite zum Lake Louis. Am See ist die Hölle los. Die Hotels rings rum sehen auch eher besser aus. Wir suchen die Stadt, finden sie aber nicht. Anscheinend sind das hier alles nur Ferienunterkünfte.

Lake Louis

Wir fahren noch an die Talstation, wo der Sightseeing Sessellift hoch geht, bei dem die Chance besteht einen Grizzly zu sehen.

Zurück in unsere Unterkunft Essen wir Spare Ribs auf der Terrasse. Nebenbei hab ich den Foto für eine Timelapse Aufnahme postiert, die den Berg vor der Haustür im Licht der untergehenden Sonne zeigen soll.

Maligne Lake und Whistler

Heute früh ging es erstmal nach Jasper zu Tim Horten zum Frühstück, da unsere Unterkunft bei den Wilgosh, kein Frühstück bietet. Danach direkt an den 45km entfernt gelegenen Malinge Lake. Dort gibts die Möglichkeit eine eineinhalb Stündige Bootsrundfahrt für nicht ganz 60.-€ zu machen. Oder die “Through the Lens” Bootstour von zweieinhalb Stunden unter Anleitung eines Fotografen für 150.- € zu machen. Highlight bei beiden Touren das “Magic Island”, eine kleine Insel auf der eine Handvoll Bäume stehen.

Wir machen erstmal den kürzesten Trail an zwei kleine Seen. Zum Glück geht es hier zuerst leicht Berg an, was den Gedanken an den Rückweg etwas rosiger macht. An dem einen See sehen wir eine tauchende Ente, die durch das klare Wasser sehr gut zu erkennen ist.

Von der Wanderung wieder zurüch am See gibts erstmal was zu trinken und ein Sandwich. Die Idee, doch noch eine Bootstour zu machen, lassen wir dann doch sein. Zum einen wollen wir noch auf den Berg und zum anderen sind die Boote alle geschlossen mit rund herum großen Fenstern. Zum fotografieren eh nicht schön.

Maligne Lake
Tauchende Ente

Zurück ging es mit einem kleinen Stopp am Annette Lake

Annette Lake

Wieder an der Gondel zum Mount Whistler. Wartezeit knapp 40 Minuten. Reicht für ein Erfrischungsgetränk und einen Muffin und um die GoPro mit Saugknapf startklar zu machen.

Perfektes Timing läßt mich als erster die 26 Personen fassende Gondel betreten. Perfekt um gleich die GoPro ans offene Fenster zu kleben um das ganze zu Filmen.

GoPro in der Gondel

Oben ist es kalt und leider auch ziemlich diesig. Den langen Fußweg auf den Gipfel schenken wir uns. Statt dessen gibts kleine Pfeifhasen zu sehen, die dem Berg auch den Namen gegeben habe. Weiterhin etliche Streifenhörnchen, die bis an die Hand kommen, um was zu fressen zu ergattern. Aber, das füttern von Wildtieren ist hier verboten.

Streifenhörnchen

Wir stellen uns wieder zur Talfahrt an und unterhalten uns mit einem Kanadier, der als kleiner Junge aus den Niederlanden hierher kam. Er erzählt das er einen Niederländer hier getroffen hat, der mit seinem Mercedes Wohnmobil aus den Niederlanden hier ist und jetzt wohl ein Jahr lang unterwegs sein wird.

Ich kleb die GoPro wieder ans offene Fenster. Die Kanadier finden das eine coole Idee den Film dann “Fast forward” abzuspielen. Auf dem Rückweg setz ich Anja in Jasper ab, sie will T-Shirts kaufen und ich will meine Bilder mal alle sichern. Und an einer Ampel seh ich ihn dann auch. Mercedes Bus, als Wohnmobil umgebaut mit Niederländischer Nummer. So klein ist die Welt.

Gondel zum Mount Whistler

Abends gehts nochmals in die örtliche Brauerei zum Abendessen.

Jasper

In unserer “Bed and Breakfast” Unterkunft “Rose Cottage” gab es heute morgen Eier mit Speck und Würstchen. Frühstück war quasi im Esszimmer der Vermieter und fand gemeinsam mit den anderen vier Gästen statt, die in etwa alle in unserem alter waren. Ein Paar war aus Seattle und das andere aus Tschechien, in der Nähe von Prag.

Das tschechische Paar ist rund 4 Wochen unterwegs und macht quasi alle Hotspots in Kanada per Bus, Flugzeug und Mietwagen. Von Vancouver Island angefangen, gings per Bus und Fähre nach Vancouver, dann wohl per Flieger nach Calgary, dort dann per Mietwagen in etwa die Tour, die wir machen, dann von Calgary nach Halifax…. Und einiges mehr. Vielleicht lesen die beiden das ja hier, dann können Sie mir ja die Route zum update schicken. Die Reise ist ein Geschenk zum runden Geburtstag der Frau.

Alles in allem eine sehr witzige Frühstücksrunde. Danach konnte sich noch jeder auf einer Weltkarte mir einer Stecknadel in seinem Herkunftsort verewigen. Die Vermieter selbst stammten aus England.

Für uns hies es aufbrechen nach Jasper. Es geht durch einen Nationalpark, was bedeutet, das ein entsprechendes Ticket für das Auto zu lösen ist. Dort kamen wir früh an und zu unserem Glück war die Vermieterin zu Hause und unser Zimmer bereits fertig. So luden wir schnell unser Gepäck aus und machten uns auf in die Stadt.

Dort ging es nach einem Stadtbummel in die örtliche Brauerei. Draussen sitzend bestellt wir uns jeder einen Hamburger und eines der selbsgebrauten Biere. Nach einer halben Stunde Wartezeit, kam mit unserem Essen auch ein Gewitter. Also ging es ins innere. Der Burger war gut und so konnten wir die längere Wartezeit verschmerzen.

Danach stellte sich die Frage: Was tun? Zum Glück lies das Gewitter so schnell nach, wie es begonnen hatte. Also machten wir uns auf zur Gondel, um auf den Berg Whistler zu fahren. Obwohl schon später Nachmittag und teils bedeckt, betrug die Wartezeit noch gut eine Stunde. Also Gondel verschoben und zum Maligne Canyon gefahren, nur um mal zu schauen. Unterwegs noch einen kurzen Timelapse vom nächsten kurzen Regenschauer gemacht.

Beim schauen blieb es nicht. Das Wetter war wieder perfekt, und so ging es mit vollem Gepäck den Canyon hinunter und entlang. Der Fluss ist zwar nur wenige Meter breit, hat sich aber etliche Meter in den Fels gefressen. Wir gehen nicht ganz bis zum Schluss. Die restlichen 10 Minuten Fußweg schenken wir uns und machen uns den gleichen weg wieder den Fluß hinauf. Uff! Die etwas mehr als eine Stunde Bergauf ziehen sich doch.

Unterwegs erzählt mir noch die Mutter einer Familie, das sie hier mal im Winter waren. Dann ist alles gefroren und man kann auf dem Eis ganz unten in die Schlucht rein. An ein paar Wänden wird dann wohl auch eis geklettert.

Maligne Canyon
Maligne Canyon

Abends ging es dann zu Fuß nach Jasper ins Earls zum Abendessen. und natürlich zu Fuß wieder zurück. Obwohl nur 10-15 Minuten, hätte ivh das nach dem Canyon nicht wirklich gebraucht.

Stop - Der Lachs ist da

Stop - Der Lachs ist da

Der Lachs ist da. Ein Schild weisst darauf hin, das die ersten Lachse zum laichen angekommen sind. Auf einer kleinen Aussichtsplattform am Fluss kann man tatsächlich ein paar der rötlichen Chinook Lachse sehen.

Gegen 19 Uhr erklärt eine Frau der örtlichen Touristen Zentrale näheres zu den Lachsen. Bis hier nach Valemount sind sie rund 90 Tage unterwegs. Die Strecke ist rund 1500 km lang. Wenn die Lachse in Vancouver wieder in die Flüsse kommen, hören sie mit der Nahrungsaufnahme auf. Bis hier nach Valemount haben sie dan auch rund ein drittel ihres Körpergewichtes verloren. Die rote Farbe der Lachse ist in etwa vergleichbar mit den grauen Haaren bei uns.

Während die weiblichen Lachse im Flusbett ein Nest für die Eiablage suchen, bzw. mit der Schwanzflosse entsprechend zurecht wirbeln, warten die männlichen Lachse ein Stück weit den Fluss abwärts. Jedes weibchen verteidigt Ihr Nest, bzw. den Platz, den sie sich raus gesucht hat. Es werden vier mal pro Weibchen Eier abgelegt.

Durch die ablage der ersten Eier, erhalten die männlichen Lachse den Startschuss, um weiter den Fluss hoch zu schwimmen und dort die Eier zu befruchten. Die Spermien haften tatsächlich nur an den Eiern, womit über 95% befruchtet werden.

Der junge Lachs durchlebt dann 4 Stadien, bevor er sich aufmacht, den Fluß abwärts zurück ins Meer zu schwimmen um dann nach 3-6 Jahren zurück in den Fluß seiner Geburt zu kommen. Er erkennt den Fluss quasi am Geschmack/Geruch und kann hier mehrere tausend Flüße unterscheiden.

Tja, nach der Eiablage verteidigt das Weibchen noch einige Tage ihr Nest und stirbt dann maximal 10 Tage später. Auch das Männchen stirbt kurze Zeit nach der Befruchtung.

Von den rund 2000 Lachsen schaffen es schlußendlich gerade noch 250 Stück wieder zurück hierher an ihren Geburtsort.

Nach der Lachsinfo ging es in den Caribou Grill zum Essen. Rund eine Stunde Wartezeit mussten wir in Kauf nehmen, die aber dank einer 10 Köpfigen Harley-Owner-Group sehr witzig verlief. Das Essen war sehr gut. Unsere Bedienung kam aus Deutschland und ist hier nach Ihrer Master Arbeit hängen geblieben.

Stop - Der Lachs ist da
Stop - Der Lachs ist da

Valemount

Heute war die längste Etappe unserer Reise. Um 07:30 Uhr waren wir in dem Diner, in dem wir gestern Abend schon waren zum Frühstück. Endlich mal was herzhaftes: Spiegeleier mit Speck und einer art Rösti.

Dann haben wir noch geschaut, ob wir den “Balancing Stone” von weitem sehen, aber ohne Erfolg. Gegen 12 Uhr kurze Rast an einer Tankstelle. 13 Uhr dann Ankunft in Valemount. Unser B&B macht erst gegen 16 Uhr auf. Also hier in den Ort, wo es vor einem Supermarkt von einer örtlichen Hilfsorganisation gegrillte Burger für 5$ incl. Chips und Getränk gab.

Im Anschluss daran noch in die Swiss Bakery auf einen Kaffee. Danach sind wir schonmal zum Viewpoint des Mount Robson gefahren. Höchster kanadischer Berg der Rocky Mountains.

Mount Robson

Auf dem Rückweg haben wir an den Rearguard Falls stopp gemacht, wo ich zu meiner Langzeitaufnahme des Flusses gekommen bin.

Rearguard Falls
Rearguard Falls

Jetzt gehts nochmals ins Ort an den Fluss. Hier sollen gestern 7 Chinook Lachse zum Laichen angekommen sein. Vom Visitor Centre aus gibt es dazu heute Abend um 19 Uhr auch einen Vortrag über das Leben der Lachse.

Savona

Heute gabs eine etwas längere Strecke nach Savona. Nach einem Kaffee und einem Sandwich bei Starbucks, waren wir schon gegen halb acht unterwegs.

Erste Pause gabs an einem kleinen See, dem Lower Joffre Lake, zu dem wir 10 Minuten Fußweg hat. Es bot sich uns aber ein sensationelles Bild. Nach uns kam dann auch gleich der erste Touristenbus.

Lower Joffre Lake

Nächste halt war an einem See, der seinen Namen dadurch erlangte, das sich hier am Duffey Lake schon immer Treibholz aufstaute. Die Gelegenheit war günstig, und so wurde das Stativ aufgebaut und ein Panorama aufgenommen.

Duffey Lake

Bevor es in die endlose Weite ging waren wir erstmals beim tanken. Benzintechnisch auf der sicheren Seite ging es dann auf die Suche nach einer kleinen Schotter Passtrasse. Zuvor gabs an einer kleinen Junction Station noch ein Sandwich.

Leider fanden wir den Schotterpass nicht. Da er aber eh als Add On gedacht war, und nicht unser direkter Weg war, war es erstmal egal. Da wir aber gut in der Zeit lagen, suchten wir die Strasse nochmals von der anderen Seite. Hier wurde wir fündig. Die Action Cam per Saugnapf aufs Auto geklebt und los ging es.

GoPro Saugnapf Halterung

Ein Pass mit schöner Aussicht erwartete uns leider nicht. Aber das Schotterstück war interessant. Kamera hat auch super gehalten.

Gegen 16 Uhr waren wir dann im Lake Side Inn in Savona. Sehr schickes kleines Zimmer.

Lakeside Inn Savona

Um 18 gings hier um die Ecke in einen Diner, neben einer Tankstelle. Essen war sehr lecker und preisgünstig. Nebenan im Store gabs noch eine Flasche Wein.

Diner

Den Wein trinken wir gerade am Strand. Nebenbei laufen zwei Kameras im Zeitraffer Modus und nehmen die Wolken auf. Mal sehen ob es was wird. Es wird auch langsam kühl und wir werden jetzt langsam abbauen und aufs Zimmer gehen.

Ach ja, auf der anderen Seite des Sees und auch auf unserer Seite fahren die Mega Güterzüge. Bei dem einen hab ich 123 Wagons gezählt. Hier die Züge auf unserer Seite hört man fast nicht, aber das ganze Haus vibriert im Takt der Wagons und noch etwas wenn der Zug schon durch ist.

Morgen steht die längste Auto Etappe der Reise an.

Four Lake Trail

Um 08:50 Uhr ging es bereits zu Fuss auf den “Four Lake Trail”. Da wir die Wertsachen nicht im Auto lassen wollten mussten rund 12 kg Gepäck mit geschleppt werden.

Der Trail ist rund 6 km lang und man kommt am Startpunkt auch wieder an. Angegeben sind 2 Stunden. Insgesamt brauchten wir etwas mehr als zwei einhalb Stunden, da wir einige Foto Pausen machten. Schlussendlich kamen wir auch etwas unterhalb unseres Parkplatzes an.

Four Lake Trail
Four Lake Trail

Auf dem Trail sahen wir die nur 1-2 cm große Kröten, genannt Toads. Wenn man sie erst einmal entdeckt hat, traut man sich gar nicht mehr unbedarft einen Fuss auf den Boden zu setzen.

Toads

Bis auf den kleinen Umweg am Schluss war der Trail okay.

Whistler

Kurz vor Whistler habn wir uns gleich mal Whistler Bungee angeschaut. Von einer schmalen Stahlbrücke gehts da tief in eine Schlucht. Ehrlich gesagt bräucht ich das nicht. Die Brücke war auch so schon okay.

Whistler Bungee

Weiter gings in unser Hotel, das Pinnacle. Zimmer war gegen 13 Uhr noch nicht fertig, aber unser Auto konnten wir schon in die Tiefgarage bringen. Also gings erstmal durch die Fußgängerzone und bei einem Italiener auf eine kleine Portion Nudeln.

Hier ist ziemlich viel los. Massenhaft Leute mit Downhill Fahrrädern, die hier ber Gondel den Berg rauf fahren um dann per Rad wieder zu Tal rasen.

Wir haben auch eine Liftkarte gelöst, um einmal die Peak2Peak Gondel zu nehmen. Eine Gondelbahn über ein ganzes Tal, wo auch keine Stützen mehr stehen. Also die eine Gondel rauf, oben das Olympia Maskottchen aus Stein fotografiert. Dann Stativ aufgebaut und ein Panorama geschossen. Dann rüber auf den anderen Gipfel mit der Hängeseilbahn. Dabei die GoPro an die Scheibe gepappt und alles gefilmt.

Peak 2 Peak Seilbahn

Auf dem zweiten Gipfel war die Zeit etwas zu knapp, um noch den “Alpine Walk” von einer Stunde zu machen. Ehrlich gesagt, war das Wanderpensum für heute auch schon voll. Angeblich hätte es dort aber wunderbare Plätze zum fotografieren gegeben.

Schnell noch einen Cappucino auf dem Gipfel genommen. Foto verstaut und GoPro startklar gemacht, und dann per Sessellift wieder ins Tal.

Gegen 18 Uhr war dann auch unser Zimmer, also eigentlich ein Apartment, fertig. Die größe entspricht einem Hotelzimmer. Eine Spüle, ein Herd, ein Kühlschrank und ein Whirlpool neben dem Bett machen es aber zum Apartment.

Jetzt geht es nochmals in die Stadt, direkt um die Ecke, zum Essen. Morgen dann eine lange Auto Etappe von rund 210km.

Carleton Lodge in Whistler

Britannia Minen Museum

Wir waren heute Nachmittag noch im Britannia Mine Museum. Für nicht gerade günstige 27$ + Tax gab es eine 45 minütige Führung. Hier fuhren wir mit einer Bahn in einen Teil der Mine ein. Die Strecke war nur kurz. Danach ging es per Fuß weiter.

Es wurden die verschiedenen Bohrer lautstark vorgeführt und auch eine kleine Maschine, mit der der Abraum abtransportiert wurde.

Britannia Minen Museum
Britannia Minen Museum

Danach ging es kurz aufs Aussengelände und dann in das riesige Mühlengebäude. Sehr imposant. Der Vorgang des zerkleinerns des Abraums wurde erklärt und das das Endprodukt quasi ein Pulver mit den gefundenen Metallen war. Dieses ging dann weiter an die Metalschmelzerei.

Britannia Minen Museum

Abends gabs dann im Restaurant der Brauerei noch Beef Brisket und Ribbs.

Howe Sound Brauerei

Howe Sound Brewing

Um 6 Uhr war aufstehen. Nach 10 Stunden Schlaf kein Problem. Frühstück war heute im Hotel. Toast mit Marmelade und Peanut Butter. Internet war free und kaum hatte ich mein iPhone verbunden, hatte ich schon gleich einen Anruf per VoIP auf meiner Gernsheimer Festnetz Nummer. Das geht schon mal.

Kaum hatten wir unseren Mietwagen, einen VW Jetta, fing es auch schon zu regnen an. Wir drehten erstmal eine Ehrenrunde zurück zum Vermieter, da unser Tank nur halb voll war. Bin mal gespannt ob er wirklich einträgt, dass wir den Wagen leer zurück bringen können.

Auf dem #99 gings es dann nach Squamish. Landschaft lag komplett im Regen und die Scheibenwischer standen auf Stufe 1. Unser Zimmer in der Howe Sound Brauerei waren gegen 11 Uhr noch nicht fertig.

Howe Sound Brewery

Wir stellten unsere Koffer unter und machten uns zu den Shannon Falls auf. Halbwegs durchnäßt, eine Handvoll Bilder gemacht und zwei Dokumentations Selfie Videos gedreht, gings wieder in die Brauerei.

Shannon Falls

Dort die Führung von knapp 20 Minuten gemacht und danach konnten wir auf Zimmer.

Howe Sound Brauerei

Grad gibts ein Hefeweizen mit Bananen Geschmack. Evtl. fahren wir jetzt noch in das Minen Museum. Dort sollte es ja trocken sein. Wir hoffen jedenfalls auf besseres Wetter.