Fishing vor Pender Island

Relativ früh ging es heute mit dem Boot raus. Ziel war es vor Pender Island ein paar große Lachse zu fangen. Kurz nach dem Yachthafen, geht erst einmal der Krebsfangkorb auf Position. Sprich er wird an einer günstigen Stelle versengt.

Kaum vor Ort und alles startklar gemacht, ging es auch tatsächlich direkt los. Leider nur ein Pink Salmon. Pink Salmon sind nicht so intensiv im Geschmack, wie die anderen Lachsarten. Daher ging der Lachs direkt wieder zurück ins Wasser. Einen Pink hätten wir nur behalten, wenn er wirklich groß gewesen wäre. Pinks haben auch die unschöne Art zu bluten wie noch was. D.h. man saut sich mit ihnen so richtig schön ein.

Wir sind mehr auf die Spring Salmons aus. Aber der nächste ist wieder ein Pink. Mit diesem gibts dann das obligatorische Foto. Bei bestem Wetter haben wir noch etliche Bisse, aber nichts, was als lohnenswert erscheint. Daher bleibt der Tag, was frisch gefangenen Lachs angeht, erfolglos.

Pink Salmon

Zum Schluss gilt es noch den Krebsfangkorb zu leeren. Es befinden sich etliche Krebse in der Falle. Nach der Überprüfung der Größe, bleiben aber schlußendlich nur zwei übrig. Beide werde dann direkt am Steg auseinander dividiert und landen später im Kochtopf.

Krebse

Nach dem Bootsausflug ging es für uns zum Flughafen, wo wir uns ein Auto für den morgigen Trip nach Tofino ausgeliehen haben. Um etwas Zeit zu schinden, haben wir noch eine Stunde, bis 17 Uhr gewartet, bevor wir den Wagen geliehen haben, um bei der Rückgabe ebenfalls bis 17 Uhr Zeit zu haben. Sollten wir das nicht bis dahin schaffen, würde ein weiterer Tag Miete fällig. Am Schalter klappen leider alle Versuche nicht den Mietwagen etwas vor zu datieren, das wir bis 19 Uhr Zeit hätten.

Tod Inlet und Beaver/Elk Lake

Unser Auslug mit dem Boot wurde auf morgen verschoben. Heute soll der heisseste Tag werden.

Also gehts am Vormittag nach Tod Inlet, mit Grant als persönlichem Tourguide. Er hat soviel zu erzählen, dass sich uns spontan eine Frau anschliesst, die gerade ihren Hund ausführt.

Tod Inlet ist eine kleine Bucht, in der etliche Yachten vor Anker liegen. Teils nur für kurz, teils aber auch als fester Liegeplatz, da es hier nichts kostet. Das ganze hier hat eine lange Geschichte. Mehr als 100 Jahre zuvor legten hier noch Dampfschiffe an. Unter anderem um Material für Butchard Gardens zu liefern, der hier direkt nebenan ist.

Tod Inlet

Nachmittags ging es noch eine kleine Runde um den Beaver/Elk Lake, der hier gerade um die Ecke liegt. Hier gibt es ein paar kleine Strände, an denen auch fleissig gebadet wird. Die Suche nach einem Kiosk, um etwas zu trinken oder ein Eis zu bekommen, ist vergebens. Wär hier evtl. eine Marktlücke.

Beaver/Elk Lake

Victoria

Mit dem Bus ging es heute nach Victoria zum Stadtbummel. Die Haltestation ist hier gerade um die Ecke und die knapp 20 Minuten kosten $3. Der Bus fährt zu dem alle paar Minuten. Optimal.

Stadbummel ging rund um den Hafen. Nachdem die Welt ja doch sehr klein ist, trafen wir hier zufällig Anjas Ärztin. Zum Mittag waren wir in der örtlichen Brauerei. Es gab einen Burger und ein Pulled Pork Sandwich.

Victoria - Stadthafen

Shopping endete mit einem halben dutzend T-Shirts, einer Baseball Cap und ein paar kleinen Küchen Utensilien, die es so in Deutschland noch nicht gibt. Bei uns hab ich auch solche Räucheröfen noch nicht gesehen, bei denen die Temperatur elektronisch geregelt wird und runde Räucher Pellets von ca. 5cm Durchmesser bei Bedarf automatisch nachgeführt werden. Ist aber natürlich sinnvoll wenn wie hier pro Jahr über 100kg Lachs geangelt werden.

Heute Abend werden ein paar Ribeye Steaks ihren Weg auf den Grill finden.

Relaxing Sonntag

Heute war mal ausruhen angesagt. Bei bestem Wetter genossen wir die Sonne auf der Terrasse. Gesprächsstoff gabs zuhauf.

Für einen kurzer Ausflug auf Bear Hill, sollten eigentlich Sandalen ausreichend sein. Der kurze Anstieg war allerdings sehr geröllig und teils auch steiler als erwartet. Die Aussicht entlohnte auf alle Fülle. Hier wäre der Platz um sehr früh am Morgen den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Zum Abendessen gas es heute auf Zeder Planke gegrillten Sockeye Lachs. Sockeye ist bereits roh knall rot. Er gilt nach Chinook Lachs als der beste aller Lachsarten. Entsprechend lecker war das bei der Zubereitung natürlich.

Sockeye auf Zeder Planke

Vancouver Island

Mit eineinhalb Stunden Verspätung sind wir endlich auf Vancouver Island angekommen. Grant stand schon bereit um uns abzuholen. Das Wiedersehen nach 7 Jahren war entsprechend emotional.

Abends ging es dann ins Beach Restaurant. Sehr schick und sehr gutes Essen, mit einem sensationellen Ausblick.

Es gab und gibt immer noch eine Menge zu erzählen.

Beach Restaurant

Victoria AC8555 Delayed

Eigentlich müßten wir schon auf halben Weg nach Victoria auf Vancouver Island sein. Aber unser Flieger hatte erst 45 Minuten Verspätung und nun sind es schon 65 Minuten. D.h. wir sitzen noch am Gate.

Nachdem wir hier 8 Stunden gegenüber Deutschland zurück sind, war es gegen zwölf-halb eins, die perfekte Zeit mal in Deutschland anzurufen.

Meine Lösung hierfür sieht wie folgt aus: Seit Jahren läuft mein Festnetz Telefon Anschluß bereits übers Internet. Sprich Voice over IP, bzw. kurz VoIP. Hierfür braucht man auch einem Anbieter. In meinem Fall ist das sipgate.de.

Per VoIP lässt sich mit einem entsprechenden Telefon telefonieren, oder aber mit einer Software direkt über den PC, oder aber auch mit einer App fürs iPhone oder Android Telefon. Ich nutze die App Bria fürs iPhone. D.h. wenn immer ich hier irgendwo mit dem iPhone per WiFi mit dem Internet verbunden bin, kann ich über diese App über meinen VoIP Anbieter telefonieren.

Die Telefonnummer ist dabei die deutsche Nummer. Die Telefonkosten sind auch immer die von Deutschland aus. Nach Kanada wären es aber auch nur 1,5ct die Minute.

Jedenfalls klappt das sehr viel besser als erwartet. Die Sprachqualität ist außerordentlich gut und es gibt auch keinerlei Verzögerung, wie man das von früher her per Satellit kennt. Die Verbindung ist teils sogar besser als daheim am recht langsamen DSL Zugang.

Hier am Flughafen, gabs allerdings eine kleine Hürde zu nehmen. Per freiem WiFi bekam ich keine Verbindung zu meinem Anbieter. Wahrscheinlich sind die VoIP Ports hier gesperrt. Als Lösung hab ich mich per VPN in ein bekanntes Firmen Netz in Deutschland verbunden und dann darüber die VoIP Verbindung aufgebaut. Klingt kompliziert, war aber auch nur eine Aktion mehr und hat ebenfalls perfekt funktioniert.

So, sieht aus als wäre gleich Boarding.

Shopping Tour

Nach Frühstück im Hotel ging es zu Fuß wieder zur Bahnstation und von dort aus in die Innenstadt von Calgary. Wir schlugen dieses mal einen anderen Weg ein, als gestern Abend. Prompt kamen wir vom rechten Weg ab. Zufällig lag da aber ein großer Elektronik Laden auf dem Weg. Dort gabs neben der Info zum rechten Weg zur Bahnstation auch einen Karten Ausdruck, für den Camera Store in Calgary.

In der Stadt ging es dann erstmal nach China Town. Nicht ganz so groß wie wir uns das vorgestellt hatten. Von dort wieder in die Bahn zum Chinook Center, einem der größten Einkaufszentren hier.

Dort angekommen gabs erstmal was zu Mittag. Dann Bummel durch die Ladenzeilen. Wir bleiben in einem Küchenutensilien Laden hängen. Da alles ja irgendwie ins Gepäck muss, wird nichts gekauft. Weiter gehts in einen Apple Store. Ich frag wie hoch die “Tax” (Steuer) ist und was man bei Ausfuhr machen muss um diese zurück zu bekommen. Die Angestellte versteht mich nicht. Sie versteht wohl “Text”. Das “Taaax” sprech ich wohl eher wie “Täääx” aus, was dann hier wie “Text” verstanden wird. Erst als ich es buchstabiere, wird die Verwirrung aufgelöst.

Eine zweite Angestellte eilt zur Hilfe. Sie kann auch deutsch. Hier kommen 5% auf den ausgezeichneten Preis. Alles in allem käme das iPad Air 2 mit 64G und 3G gerade mal 45€ günstiger als in Deutschland. Rentiert sich nicht so wirklich, zumal ich nicht weiss was mit Garantie ist. Und wenn das in Deutschland wieder versteuert werde muss, ist mir das zuviel Akt. Dann gibts das eben erst in Deutschland.

Wir machen noch halt in einem CD Laden. Finden aber auch nichts. Ein Levis Store lockt uns noch. Die klassische 501 im Super Sonderangebot gibts in allen Größen, nur nicht in meiner. Ich probier eine andere Hose an. Das was oben fehlt um zu zu gehen ist sie unten zu lang. Gut, dann lassen wir das.

In einem Outdoor Laden frag ich nach GoPro Halterungen. Nix, aber der Verkäufer schickt mich zu Sport Check. Dort find ich aber auch nicht das, was ich suche.

Wir nehmen noch einen Capuccino und machen uns auf den Rückweg. Es wartet ja noch “The Camera Store” auf uns (auf mich). Auf einem kleinen Fußweg dorthin, noch ein Outdoor Laden. GoPro ja, Drittanbieter Zubehör nein.

Um die Ecke ist der Kamera Laden. Dort gibt es ziemlich viel, aber meine Spezialsachen natürlich nicht. Ich finde was zum Objektiv reinigen und gönne mir das, da am letzten Wasserfall mein Weitwinkel einiges ab bekommen hat.

Es geht weiter über die Einkaufsstrasse Stephens Walk. Wir halten nach T-Shirts ausschau, finden aber nicht wirklich was. Ein weiterer Sport Check Laden erweckt meine Aufmerksamkeit. Rein und wieder nach GoPro Spezial Zubehör gefragt. Nichts zu machen. Ich entdecke aber, das eines der GoPro Akku Back Packs in der Vitrine mit nur 39 Dollar, statt 64,50 ausgezeichnet ist. Ein Schnapp. Für das Geld schlag ich zu und geb die Suche nach dem Akku Pack von Smatree auf. Die Kasse sagt dann noch es sei eigentlich ein LCD Touch Back Pack, womit der Store Manager noch kontaktiert wird. Mir ist es Egal, was die Kasse sagt. Hauptsache es ist der Akku Pack und der Preis stimmt. Die Angestellten haben ein einsehen.

Calgary
Stephens Walk

Am Calgary Tower gehen wir noch in den Gift Shop. Und nebenan ebenfalls in den Andenken Laden. Hier gibts dann endlich auch noch das ein oder andere T-Shirt.

Es fängt an zu regnen und wir fahren mit der Bahn zurück ans Hotel. Von der Bahn Station nehmen wir für 7 Dollar ein Taxi, da wir bei dem Regen nicht laufen wollen.

Nach einem Nap gehts in Hotelnähe zum Chillis Texas Grill. Auch eine der vielen Ketten hier. Die Margaritha kommt im Shaker zum selbst nachfüllen. Die Steaks eher Well Done, als das das bestellte Medium. Scheint aber hier so üblich zu sein, das es eher mehr gebraten wird, als wir das kennen. Alles in allem war es ja auch ganz lecker.

Zurück im Hotel werden noch etwas die Koffer gepackt. Morgens geht es dann per Flieger nach Vancouver Island.

Calgary

Wir haben nur eine minimale Karte von Calgary und so suchen wir unser Hotel in der Nähe des Flughafens. In einem Coffee Shop fragen wir nach dem Weg und bekommen nach ein paar Google Abfragen auch die richtige Wegbeschreibung.

Im Lakeview Signature Inn haben wir eine Suite. D.h. das Zimmer hat auch eine Küche. Sehr komfortabel. Nach dem Checkin und dem Gepäck aufs Zimmer bringen, starten wir gleich wieder, um unseren VW Jetta an der Flughafen Station abzugeben.

Wieder eine kleinere Sucherei, da einige Baustellen hier am Flughafen sind. Bei Alamo ist natürlich nicht angekommen, das wir nur einen halb vollen Tank in Vancouver entgegen genommen haben und der Stationsleiter uns dort zugesichert hat, das wir einen leeren Tank zurück bringen können. Ein bisschen hin und her verhandeln und so sollen wir nun nichts für Sprit bezahlen müssen. Warten wir mal auf die Kreditkartenabrechnung.

Am Flughafen buchen wir uns für $15 pro Person bei einem Shuttle Service in die Stadt ein. Als wir weiter fragen wie wir denn zurück zum Hotel kommen könnten, kam raus, das die Tageskarte für die Bahn hier nur $10 kostet. Zu spät. Außerdem ist die Haltestelle vom Hotel wohl auch ein paar Minuten weit weg.

Wir machen uns gleich auf zum Calgary Tower. Imposanter Ausblick. Erhöhten Puls verschafft hier ein ca. 1,5m breiter Vorbau mit einem Glasboden. 191m unter einem sind dann die Strassen von Calgary. Es kostet einiges an Überwindung sich hier dem Glasboden anzuvertrauen.

Calgary Tower
Calgary Tower
Calgary Tower

Ein Stadtbummel steht an. Bei den ersten Fotos von einer Strassenflucht, werde ich gleich von der anderen Seite der Kreuzung von einem Obdachlosen angerufen, der meinte ich hätte ihn fotografiert. Er kommt auch sofort angerannt. Ich zeig im das Bild, auf dem er nicht zu finden ist. Wortlos macht er sich wieder davon. Keine Ahnung ob er vielleicht drauf hoffte, dass ich ihm ein paar Dollar gebe, wenn er auf dem Bild ist.

Calgary

“The Taste of Calgary” fängt heute am Freitag an. Viele kleine Ständchen bieten Ihre Köstlichkeit zum Essen an. Dazu muss man sich vorher Essensbons zu je einem Dollar kaufen. An den Ständen kosten die Portionen dann zwischen zwei und fünf Dollar/Bons. Wir haben beide je 15 Dollar investiert. Auf einer Bühne spielt eine Band. Dort gibt es auch einen abgesperrten Bereich, in dem es alkoholische Getränke gibt. Alkohol außerhalb dieses Bereiches ist strengstens verboten.

Wir haben gerade noch Glück, dass wir 3 Minuten vor 21 Uhr in den Alkohol Bereich kommen. Um 21 Uhr ist nämlich Schluß. Also gibts noch zwei kleine Bier (wahrscheinlich weniger als 100ml) zu je zwei Dollar und eine Margaritha zu drei Dollar. Ebenfalls nur etwas größer als ein Schnapsglas.

The Taste of Calgary

Danach machen wir uns auf zur Bahn. Einzelfahrt kostet drei Dollar. An der Hotel nächsten Station steigen wir aus und machen uns zu Fuß auf durch die Nacht. Glücklicherweise finden wir unser Hotel auf Anhieb.

Drumheller - Hoodoos

Um kurz vor 09:00 Uhr waren wir wieder an der Talstation der Lake Louise Gondel. Dieses mal nur, um das Frühstücksbufett zu nutzen. Leider waren uns bereits 3-4 Reisebusse zuvor gekommen, und am Bufett war eine Riesen Warteschlange. Das wollten wir uns nicht antun, und so machten wir uns ohne Frühstück auf den Weg nach Calgary.

In Banf haben wir dann ein kleines Cafe zum Frühstücken gefunden.

Da wir gut in der Zeit lagen, entschlossen wir uns noch einen Abstecher nach Drumheller zu den Hoodoos zu machen. Die Strecke betrug einfach knapp 100km. 75km davon gehen Kerzengerade aus. Mit Tempomat auf 110km/h gibts da als Fahrer nicht wirklich viel zu tun. Nach 50km kommt eine Kreuzung, die etwas Abwechslung verschafft. Und nach den restlichen 25km kommen dann ein paar leichte Kurven, um ein paar Hügel zu umfahren.

In Drumheller gehen wir nochmals tanken und nehmen bei McDonalds ein kleines Mittagessen ein. Dann gehts weiter zu den Hoodoos. Das sind Sandsteinsäulen, die 5-7m hoch sind und auf denen oben ein Stein liegt und was von der Natur so in millionen von Jahren geformt wurde. Wir fahren noch ein wenig die Strasse weiter und drehen dann an einer alten Kohlenmine um endgültig nach Calgary in unser Hotel zu fahren.

Drumheller Hoodoos

Wir wählen eine etwas andere Strecke. Die Landschaft hier ist flach. Nahezu alles sind Felder für Weizen. Nur vereinzelt stehen hier die zugehörigen Farmen.

Grizzly Lift und Wasserfaelle

Heute ging es gegen 08:30 Uhr direkt ohne Frühstück an den berühmten Sightseeing Lift der Lake Louise Gondel, von dem aus man evtl. wenn man Glück hat, einen Grizzly Bären sehen kann.

Der Lift geht quasi nur bis zur Mittelstation und kostet $31,95. Es gibt aber auch eine Kombination zusammen mit einem Frühstücksbufett, für $34,95. Passt ja perfekt. Drei Dollar für ein Frühstücksbufett (kostet alleine sonst $13,95). Also gibts Rührei mit Speck und Würstchen.

Frisch gestärkt wir alles an Equipment startklar gemacht was geht. Großes Tele auf die Spiegelreflex und Gorillapod Stativ an der GoPro, um die am Lift zu befestigen und die Fahrt zu filmen. Wenn er denn kommt will man ihn ja nicht verpassen.

Ein ähnlich ausgerüsteter Besucher, gibt auf englisch zu verstehen, das ich ja auch gut vorbereitet sei. Auf dem Weg zum Lift wollen noch ein paar den Rasen mähende Murmeltiere fotografiert werden. Dann gibts noch eine kleine Filmvorführung, was zu tun und zu lassen ist, wenn er denn nun kommt, der Bär.

Es geht los. Sessellift oder geschlossene Gondel. Wir wählen natürlich den Sesselift. Das Wetter ist gut und die Fahrt angenehm. Entgegenkommende frag ich, ob sie ihn gesehen hätten. Leider nicht. Oben, also in der Berghälfte, gibts eine kleine Aussichtsplattform, wo man noch etwas ins Tal schauen kann. Ich treff den Fotografen Kollegen von vorhin und sag ihm, das wir ihn gesehen hätten: “Really!!!”, “Ja” sag ich, und das er zwei Baby Bären hätte. Seine Begleiterin ist hin und weg. Er durchschaut mich und wir wünschen uns noch einen schönen Tag.

Zu Tal dann das gleiche Spiel wie zuvor den Berg hoch. Diesmal fragt uns ein zu Berg Fahrender, ob wir ihn gesehen hätten. Ja klar, und er hat zwei kleine dabei. Wir nehmens mit Humor, da wir nicht wirklich davon augegangen sind, einen Grizzly zu sehen.

Lake Louise Gondel

Weiter geht es dann zu den Takakkaw Falls. Den mit 381,1m hohen zweithöchsten Wasserfällen Kanadas. Beeindruckend. Bis dahin wo man offiziell hin darf, ist es schon ziemlich feucht. Der Selfie Versuch mit der DSLR wird abgebrochen. Aber eine nette Besucherin nimmt sich uns an und fotografiert uns damit. Allerdings anfangs etwas verwirrt, weil kein Sucher Bild hinten auf der Kamera erschien.

Takakkaw Falls

Damit war unser geplantes Tagesprogramm schon recht früh mehr oder weniger durch. Zurück in unserer Lodge, fragen wir ob es irgendwo einen See zum relaxen gäbe. Wir ziehen uns um und machen uns zum Emerald Lake auf.

Emerald Lake

Schöner See, aber irgendwo ein Ufer wo man sich mal ablegen könnte gibts nicht. Also sitzen wir da wo alle sitzen. Nach einem kurzen Spaziergang geht es dann wieder davon. Auf dem Rückweg stoppen wir noch an der “Natural Bridge”. hier hat sich der Kicking Horse River durch einen Fels gefressen und so ist eine natürliche Brücke enstanden.

Ein Deutscher, der vor der Absperrung auf den Felsen rum turnt, erkennt mein St. Pauli Shirt und spricht mich kurz an. Lieber wär mir gewesen, er wär aus dem Bild gegangen, und hätt sich wie alle anderen auch an die Absperrung gehalten.

Natural Bridge

Auf dem Parplatz, direkt neben unserem Auto, treffen wir unsere Tschechen aus Valemount wieder. Welch Zufall. Tags zuvor hatten sie wohl auch schon das Pärchen aus Seattle getroffen. Die beiden wollen heute noch nach Calgary um von dort aus nach Hallifax zu fliegen. Ich geb ihnen meine eMail Adresse und die URL zum diesem Blog hier. Bin mal gespannt ob sie sich melden.

In Field machen wir Rast im “Truffle Pigs” und gönnen uns ein Eis. Unter anderem salziges Karamel Eis. Sehr lecker. Für Abends wollen wir einen Tisch reservieren, aber Reservierungen gibt es hier nicht. Rechtzeitig kommen, am besten vor 19 Uhr, bekommen wir als Tipp.

Wir genehmigen uns auf unserem Zimmer einen Spät Nachmittagsschlaf, machen uns dann zurecht und stehen um 18:30 Uhr wieder im Truffle Pigs. Wir bekommen sofort einen Tisch auf der Terasse.

Nach einer Vorspeisenplatte bestellen wir Schwein und Enten Confit. Das beste Essen des bisherigen Urlaubs. Sehr zu empfehlen! Nach einem Nachtisch gehts dann zurück in die Lodge.

Truffle Pigs Summer Charcuterie Platter

A healthy portion of our house made wild boar terrine, smoked buffalo bündnerfleisch and Westphalian ham, served with French cornichon, green mustard, fresh baguette and apple rosemary cracker. Perfect for two, or one hungry hiker.

Dawdling Duck confit

Our green salt herbed duck confit, slow cooked for 12 hours and served with Truffle Pigs Ivy sauce, poached broccolini and sumac salted kennebec frites.

Farm-to-table Swine

A 10 oz brined, herb panko-crusted Sunterra Farm pork loin, served with gratin potato, apple rosemary reduction and farm fresh seasonal vegetable.