Savona

Heute gabs eine etwas längere Strecke nach Savona. Nach einem Kaffee und einem Sandwich bei Starbucks, waren wir schon gegen halb acht unterwegs.

Erste Pause gabs an einem kleinen See, dem Lower Joffre Lake, zu dem wir 10 Minuten Fußweg hat. Es bot sich uns aber ein sensationelles Bild. Nach uns kam dann auch gleich der erste Touristenbus.

Lower Joffre Lake

Nächste halt war an einem See, der seinen Namen dadurch erlangte, das sich hier am Duffey Lake schon immer Treibholz aufstaute. Die Gelegenheit war günstig, und so wurde das Stativ aufgebaut und ein Panorama aufgenommen.

Duffey Lake

Bevor es in die endlose Weite ging waren wir erstmals beim tanken. Benzintechnisch auf der sicheren Seite ging es dann auf die Suche nach einer kleinen Schotter Passtrasse. Zuvor gabs an einer kleinen Junction Station noch ein Sandwich.

Leider fanden wir den Schotterpass nicht. Da er aber eh als Add On gedacht war, und nicht unser direkter Weg war, war es erstmal egal. Da wir aber gut in der Zeit lagen, suchten wir die Strasse nochmals von der anderen Seite. Hier wurde wir fündig. Die Action Cam per Saugnapf aufs Auto geklebt und los ging es.

GoPro Saugnapf Halterung

Ein Pass mit schöner Aussicht erwartete uns leider nicht. Aber das Schotterstück war interessant. Kamera hat auch super gehalten.

Gegen 16 Uhr waren wir dann im Lake Side Inn in Savona. Sehr schickes kleines Zimmer.

Lakeside Inn Savona

Um 18 gings hier um die Ecke in einen Diner, neben einer Tankstelle. Essen war sehr lecker und preisgünstig. Nebenan im Store gabs noch eine Flasche Wein.

Diner

Den Wein trinken wir gerade am Strand. Nebenbei laufen zwei Kameras im Zeitraffer Modus und nehmen die Wolken auf. Mal sehen ob es was wird. Es wird auch langsam kühl und wir werden jetzt langsam abbauen und aufs Zimmer gehen.

Ach ja, auf der anderen Seite des Sees und auch auf unserer Seite fahren die Mega Güterzüge. Bei dem einen hab ich 123 Wagons gezählt. Hier die Züge auf unserer Seite hört man fast nicht, aber das ganze Haus vibriert im Takt der Wagons und noch etwas wenn der Zug schon durch ist.

Morgen steht die längste Auto Etappe der Reise an.

Four Lake Trail

Um 08:50 Uhr ging es bereits zu Fuss auf den “Four Lake Trail”. Da wir die Wertsachen nicht im Auto lassen wollten mussten rund 12 kg Gepäck mit geschleppt werden.

Der Trail ist rund 6 km lang und man kommt am Startpunkt auch wieder an. Angegeben sind 2 Stunden. Insgesamt brauchten wir etwas mehr als zwei einhalb Stunden, da wir einige Foto Pausen machten. Schlussendlich kamen wir auch etwas unterhalb unseres Parkplatzes an.

Four Lake Trail
Four Lake Trail

Auf dem Trail sahen wir die nur 1-2 cm große Kröten, genannt Toads. Wenn man sie erst einmal entdeckt hat, traut man sich gar nicht mehr unbedarft einen Fuss auf den Boden zu setzen.

Toads

Bis auf den kleinen Umweg am Schluss war der Trail okay.

Whistler

Kurz vor Whistler habn wir uns gleich mal Whistler Bungee angeschaut. Von einer schmalen Stahlbrücke gehts da tief in eine Schlucht. Ehrlich gesagt bräucht ich das nicht. Die Brücke war auch so schon okay.

Whistler Bungee

Weiter gings in unser Hotel, das Pinnacle. Zimmer war gegen 13 Uhr noch nicht fertig, aber unser Auto konnten wir schon in die Tiefgarage bringen. Also gings erstmal durch die Fußgängerzone und bei einem Italiener auf eine kleine Portion Nudeln.

Hier ist ziemlich viel los. Massenhaft Leute mit Downhill Fahrrädern, die hier ber Gondel den Berg rauf fahren um dann per Rad wieder zu Tal rasen.

Wir haben auch eine Liftkarte gelöst, um einmal die Peak2Peak Gondel zu nehmen. Eine Gondelbahn über ein ganzes Tal, wo auch keine Stützen mehr stehen. Also die eine Gondel rauf, oben das Olympia Maskottchen aus Stein fotografiert. Dann Stativ aufgebaut und ein Panorama geschossen. Dann rüber auf den anderen Gipfel mit der Hängeseilbahn. Dabei die GoPro an die Scheibe gepappt und alles gefilmt.

Peak 2 Peak Seilbahn

Auf dem zweiten Gipfel war die Zeit etwas zu knapp, um noch den “Alpine Walk” von einer Stunde zu machen. Ehrlich gesagt, war das Wanderpensum für heute auch schon voll. Angeblich hätte es dort aber wunderbare Plätze zum fotografieren gegeben.

Schnell noch einen Cappucino auf dem Gipfel genommen. Foto verstaut und GoPro startklar gemacht, und dann per Sessellift wieder ins Tal.

Gegen 18 Uhr war dann auch unser Zimmer, also eigentlich ein Apartment, fertig. Die größe entspricht einem Hotelzimmer. Eine Spüle, ein Herd, ein Kühlschrank und ein Whirlpool neben dem Bett machen es aber zum Apartment.

Jetzt geht es nochmals in die Stadt, direkt um die Ecke, zum Essen. Morgen dann eine lange Auto Etappe von rund 210km.

Carleton Lodge in Whistler

Britannia Minen Museum

Wir waren heute Nachmittag noch im Britannia Mine Museum. Für nicht gerade günstige 27$ + Tax gab es eine 45 minütige Führung. Hier fuhren wir mit einer Bahn in einen Teil der Mine ein. Die Strecke war nur kurz. Danach ging es per Fuß weiter.

Es wurden die verschiedenen Bohrer lautstark vorgeführt und auch eine kleine Maschine, mit der der Abraum abtransportiert wurde.

Britannia Minen Museum
Britannia Minen Museum

Danach ging es kurz aufs Aussengelände und dann in das riesige Mühlengebäude. Sehr imposant. Der Vorgang des zerkleinerns des Abraums wurde erklärt und das das Endprodukt quasi ein Pulver mit den gefundenen Metallen war. Dieses ging dann weiter an die Metalschmelzerei.

Britannia Minen Museum

Abends gabs dann im Restaurant der Brauerei noch Beef Brisket und Ribbs.

Howe Sound Brauerei

Howe Sound Brewing

Um 6 Uhr war aufstehen. Nach 10 Stunden Schlaf kein Problem. Frühstück war heute im Hotel. Toast mit Marmelade und Peanut Butter. Internet war free und kaum hatte ich mein iPhone verbunden, hatte ich schon gleich einen Anruf per VoIP auf meiner Gernsheimer Festnetz Nummer. Das geht schon mal.

Kaum hatten wir unseren Mietwagen, einen VW Jetta, fing es auch schon zu regnen an. Wir drehten erstmal eine Ehrenrunde zurück zum Vermieter, da unser Tank nur halb voll war. Bin mal gespannt ob er wirklich einträgt, dass wir den Wagen leer zurück bringen können.

Auf dem #99 gings es dann nach Squamish. Landschaft lag komplett im Regen und die Scheibenwischer standen auf Stufe 1. Unser Zimmer in der Howe Sound Brauerei waren gegen 11 Uhr noch nicht fertig.

Howe Sound Brewery

Wir stellten unsere Koffer unter und machten uns zu den Shannon Falls auf. Halbwegs durchnäßt, eine Handvoll Bilder gemacht und zwei Dokumentations Selfie Videos gedreht, gings wieder in die Brauerei.

Shannon Falls

Dort die Führung von knapp 20 Minuten gemacht und danach konnten wir auf Zimmer.

Howe Sound Brauerei

Grad gibts ein Hefeweizen mit Bananen Geschmack. Evtl. fahren wir jetzt noch in das Minen Museum. Dort sollte es ja trocken sein. Wir hoffen jedenfalls auf besseres Wetter.

Vancouver Calgary Vancouver Island 2015

Bei den gestrigen Reisevorbereitungen kam uns nochmals ein Spatz dazwischen, der nach einem lauten Geschrei wie ein Stein aus unserer Birke fiel und völlig benommen im Rasen sitzen blieb. Wir diagnostizierten Hitzschlag und verfrachteten ihn in einen Käfig und stellten ihn in den kühlen Keller. Nachdem er völlig apatisch auf dem Rücken liegen Flugübungen machte, dachten wir, das er es wohl nicht mehr schaffen würde.

Heute früh saß er auf einer Stange und sah wieder normal aus. Wir entliesen ihn in die Freiheit, die er ohne Problem selbst fliegend zurück eroberte.

Kurz nach zehn kam bereits unser Taxi von Maxi-Daxi. Etwas zu früh, aber daheim sitzen und warten ist nicht prickelnd. Checkin und Security klappten ohne jegliche Wartezeit, womit wir die freie Zeit für eine Pizza nutzten.

Mit 10 Minuten Verspätung ging es dann mit Iceland Air nach Rejkjavik. Flugzeit 3,5 Stunden. Dort hatten wir dann eineinhalb Stunden Aufenthalt, der Ruck Zuck verging.

Ebenfalls 10 Minuten später gings dann nach Vancouver. Wetter war halbwegs klar, sodass wir einige Gletscher in Grönland sehen konnten. Die Westseite lag dann leider im Nebel. Der Flug dauerte sieben ein halb Stunden und die letzten 3 Stunden zogen sich wie Hechtsuppe.

Flug über Grönland
Flug über Grönland

Per Shuttle Bus ging es dann unkompliziert ins Nahe gelegene Days Inn Hotel. Gegen 20 Uhr Kanada Zeit (5 Uhr deutsche Zeit) waren wir nach rund 19 Stunden endlich angekommen. Unseren Bekannten auf Vancouver Island noch einige iMessages geschrieben und nach den Zeilen hier gehts zu Bett.

MeFOTO Stativ reinigen

http://www.thephoblographer.com/2013/07/19/how-to-clean-your-mefoto-tripod/

Eine Anleitung, wie man sein MeFoto Stativ zerlegen und reinigen kann. Einfach mit Wasser und etwas Spülmittel. Danach komplett trocken wieder montieren.

Lass mich das für Dich Googlen

http://lmgtfy.com/

Eine sehr praktische Seite. Eigentlich kann ja jeder selbst Google benutzen, aber so oft wie ich was gefragt werde, hilft diese Seite vielleicht einigen zu zeigen wie man Googlet. Denke jedenfalls, dass ich die Seite in nächster Zeit öfter mal benutzen werde.

2015 mit neuem Layout und Jekyll

Über die Feiertage hab ich mal wieder die Idee gehabt meine Website umzubauen.

So sollte nicht nur ein neues Layout her, sondern von Octopress wollte ich auch auf Jekyll umstellen. Dazu sollte die Seite auch ohne jegliche Plugins auskommen, damit quasi das ganze auch komplett bei GitHub läuft. Demnach hab ich alle Plugins sozusagen mit includes nachgebaut.

Einige Kleinigkeiten gibts noch anzupassen, das kommt dann nach und nach.

Responsible Image

Responsive Image
Das Bild sollte sich der Auflösung anpassen.

Nachdem ich an einem neuen Layout für meine Homepage arbeite, sollen die Bilder sich auch der Größe des Displays anpassen.