Fotoausrüstung Neufundland

Als kleine Stütze für mich für die nächste Reise, hier die Fotoausrüstung, die ich in Neufundland mit dabei hatte. Auch die Begründung warum ich was dabei hatte, und ob es sich gelohnt hat.

Bei solch einer Reise wäre es tragisch wenn einem der Fotoapparat kaputt gehen würde. Daher waren zwei Nikon DSLR Gehäuse mit dabei. Das war einmal mit der Nikon D750 ein Vollformat und mit der Nikon D7200 ein APS-C /Crop Gehäuse.

Da sich bei APS-C die Brennweite um den Faktor 1,5 verlängert, also aus einem 50 mm ein 75 mm Objektiv wird, war es durch die zwei Sensorformate möglich meine vier Objektive unterschiedlich zu nutzen.

Als ersten mußte natürlich das Tamron 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD mit. An APS-C sogar 900 mm. Wenn irgendwo ein wildes Tier auftauchen sollte, dann sollte es mit diesem Super Teleobjektiv auch einzufangen sein.

Das nächste Objektiv war das Nikon AF-S Nikkor 18-35mm 1:3,5-4,5G ED. Relativ leicht und eigentlich mein immer drauf Objektiv. War hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen geplant. An der D7200 ging es durch den Crop Faktor bis in den normal Bereich von 50 mm.

Das Ultra Weitwinkel Samyang 14/2,8 kam mit, weil ich endlich mal einen schönen Sternenhimmel fotografieren wollte. Und das Objektiv wird in diesem Zusammenhang immer gelobt.

Schlußendlich nahm ich noch das Nikon 50 mm/F 1.4 G mit. Mit 75 mm an der D7200 ein leichtes Tele und mit der Lichtstärke eine gute Wahl wenn es dunkler wird.

Nur auf die beiden DSLR beschränken ging dann doch nicht. So kam als dritte Kamera noch eine Nikon Coolpix A mit. Sie ist klein und leicht und damit ideal um überall mit hin genommen zu werden. Dank einem APS-C Sensor (der so auch in der Nikon D7000 zu finden ist) und einem Festbrennweiten Objektiv von 18,5 mm, was umgerechnet 28 mm sind, auch mit einer hervorragenden Bildqualität.

Weiterhin kam noch eine GoPro Hero 3+ Black Action Kamera mit. Und schlußendlich gab es im iPhone SE noch eine Kamera, wenn ich denn sonst nichts dabei haben sollte.

Als Zubehör waren drei Graufilter unterschiedlicher Stärke, sowie ein Polarisationsfilter dabei, die auf das 18-35mm passten. An das 50 mm passten sie mittels eines StepUp Adapters. Die Filter waren alle aufeinander geschraubt und an den Seite mit entsprechenden Schraubdeckel abgeschlossen. Eine sehr platzsparende Lösung.

Das Novoflex TrioBalance A2840 war das Stativ meiner Wahl. Im Gegensatz zum Novoflex TrioPod A2840 hat es die Nivellierkalotte gleich integriert. Dank der Nivellierkalotte konnte ich komplett auf einen Kugelkopf verzichten. Dafür war ein Panorama Drehteller mit dabei und ein Makroschlitten, der als Nodalpunkt Adapter diente. Beide Kameras waren auch mit entsprechenden L-Winkel ausgestattet.

Von RAM Mount hatte ich noch eine Klemmzange und die Saugnapf Befestigung dabei, sowie die Verbindungsstücke um sowohl die Kameras als auch die GoPro montieren zu können, und das gegebenenfalls als Kugelkopf Ersatz zu nehmen.

Dann hatte ich noch einen Aufsteckblitz, sowie zwei Funkauslöser dabei. Idee war, das wir evtl. mal des Nachts draußen sitzen und ich uns da ablichten wollte.

Alles fand in einem Fotorucksack Lowepro Pro Runner 450 AW Platz. Von der Größe her war er mal Handgepäck tauglich, ist jetzt eher etwas kritisch. Mit MacBook Pro und iPad im Rucksack ist das Gewicht jedenfalls weit über dem Limit. Hab daher beim Check In immer versucht den Rucksack leicht aussehen zu lassen.

Was kam wirklich zum Einsatz?

Die Kombination aus FX und DX Gehäuse mit meinen Objektiven hat perfekt funktioniert.

Während der Autofahrt lag immer die D7200 mit dem 150-600 mm griffbereit, falls irgend ein Tier auftauchen sollte. Was auch das ein oder andere mal vorkam. Die D750 war mit dem 18-35 mm bestückt, für diverse Landschaftsaufnahmen.

Für die Wal Watching Touren kam das 150-600 mm an die D750, da die Wale meist nicht all zu weit weg waren. Die D7200 bekam dann das 50 mm (also 75 mm) als leichtes Tele verpasst, wenn die Tiere sehr nah ran kamen. Die Coolpix A mit Ihrem Weitwinkel deckte dann denn ganz nahen Bereich ab. Das war auf der Schlauchboot Tour sinnvoll.

Das Ultra Weitwinkel Samyang 14 mm kam tatsächlich bei einigen Nacht-/Sternen-Aufnahmen zum Einsatz. Auch bei einigen Landschaftsaufnahmen. Da dort kein Filter aufgeschraubt werden kann (außer mit einem speziellen Adapter), konnt ich da keine Graufilter für Langzeitaufnahmen aufschrauben.

Die Coolpix A war unter anderem bei allen abendlichen Ausflügen, sprich Restaurant Besuchen mit dabei.

Die GoPro Hero 3+ Black kam dieses mal kein einziges Mal zum Einsatz. Ich würde sie trotzdem jedes mal wieder mit auf Reise nehmen, da man ja nie wissen kann wann man sie braucht. Sie wäre sicher auf der Schlauchboot Wal Beobachtungstour eine Option gewesen, um die Belugas unter dem Boot zu filmen.

Das Novoflex TrioBalance A2840 Stativ mit der Nivellierkalotte hat überall gepasst. Wenn man das Stativ etwas schief hin stellt, so reicht die Kalotte alleine aus um auch Sterne aufzunehmen. Sprich auf einen Kugelkopf kann man da aus Gewichtsgründen verzichten. Carbon Beine wären aus Gewichtsgründen auch nicht schlecht. Mal sehen ob es da irgendwo was gebrauchtes gibt.

Auch der Panoramadrehteller und der Eigenbau Nodalpunktadapter kamen öfter mal zum Einsatz.

Die RAM Mount Befestigungen hab ich nicht benutzt. Das hätte eventuell anders ausgesehen, wenn die GoPro zum Einsatz gekommen wäre.

Blitz und Funkauslöser waren eher unnötig. Will heißen das nichts davon zum Einsatz kam und bei der nächsten Reise demnach kein Blitz mehr mit genommen wird.

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Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2018-06-25-neufundland-2018
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