Fazit Neufundland

Nach ein paar Tagen Abstand nun ein kleines Fazit unserer Reise.

Neufundland und Nova-Scotia waren und sind auf alle Fälle eine Reise wert. Alle, die wir getroffen haben, waren super nett. Oft spürt man die irischen Wurzeln. Die Musik ist von den irischen Klängen nicht groß zu unterscheiden und läuft häufig in den Restaurants oder Bars.

Die Landschaft hat von nahezu allem was zu bieten gehabt. Von Wälder, Wiesen, Felsen, Geröll, endlos viele Buchten, kleine und große Seen bis hin zu Fjorden. Wenn man unterwegs ist könnte man alle paar Meter stehen bleiben und die Landschaft fotografieren.

Wo sonst kann man an einem Tag Wale beobachten, teils aus dem Hotelzimmer, auf dem Erdmantel spazieren und Eisberge vorbei ziehen sehen.

Mit dem Wetter kann man sich arrangieren. Alles in allem hielt sich der Regen in Grenzen und es war meistens schön. Das die Temperatur innerhalb weniger Stunden um 20 Grad fällt, hat man ja auch nicht oft.

Wir haben die ganze Strecke, grob 5200 km, mit einem Mietwagen und vorgebuchten Bed and Breakfast Unterkünften gemacht. Das hat soweit auch alles gepasst. Bei 2-3 Orten hätte man evtl. verkürzen können oder verlängern wollen, da es noch einiges zu sehen gegeben hätte.

Hier womöglich täglich neue Unterkünfte zu suchen wäre uns zu streßig. Zumal in Neufundland oft alles ausgebucht war. Das ganze mit einem Wohnmobil zu machen, weiss ich auch nicht. Viele Wohnmobile haben wir da oben nicht gesehen und RV Parks zum übernachten haben wir auch wenige gesehen. Und wenn waren sie auch nicht schön gelegen. Ist aber auch so, das wir nicht darauf geachtet haben und es in Wirklichkeit vielleicht ganz anders ist.

Da ich der einzige war, der immer am Steuer saß, war das teilweise recht anstrengend und Nachmittags hätte ich am Steuer direkt einschlafen können. Hier sollten wir uns das nächste mal ablösen. Bei langen Etappen hatten wir teils eine Zwischenübernachtung eingebaut. Evtl. sollte man da vielleicht doch einen kompletten Fahrtag einlegen ohne was anzusehen und dann einen etwas ruhigeren Tag mit Sightseeing.

Die Fähre würden wir das nächste mal eher durch die Nacht nehmen. So hatten wir am Ableger und am Anleger je eine Übernachtung eingeschoben und sozusagen den einen Tag verloren. Das Wetter bei unserer Überfahrt war zwar super, aber wirklich was zu sehen gab es nicht.

Das Mobilfunknetz ist in Neufundland nicht ganz so ausgebaut wie bei uns. Es gibt oft größere Lücken. Da kann man aber mit auskommen, zumal wir nie unterwegs telefoniert haben.

Internet gibts nahezu überall. Die Geschwindigkeit lag aber meist im Bereich eines 1000-2000er DSL Zugangs.

Jedenfalls ist unsere Idee die nächste Reise nach Nova-Scotia zu machen, mit einem Abstecher nach Neufundland.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2018-06-25-neufundland-2018
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