St. John's

Wir haben gut geschlafen. Frühstück bestand aus Toast und Marmelade oder Erdnuss-Butter. Dazu Kaffee und O-Saft, wobei da bei mir das O fehlte. Rettung waren die gekochten Eier.

Wetter ist sehr bescheiden. 3-5 Grad und Regen.

Per Shuttle ging es dann gleich zurück zum Airport, um unseren Mietwagen abzuholen. Die Dame am Schalter erklärte uns dann, das wir den Mietwagen in Saint John gebucht hätten, nicht aber in St. John’s. Mein Ansatz, den Mietwagen dann einfach dort abzuholen, wurde durch die Information, das es gut eineinhalb Stunden per Flieger nach Saint John wären, komplett zerstört. Sie meinte, das das öfter passieren würde und Sie mal schaut, ob Sie unsere Buchung abändern könnte. Das funktionierte und so ging es dann per Shuttle zum Mietwagen.

Es ging erstmal weiter zu unserem Guesthouse. Wir waren früh dran und konnten dort noch nicht rein. Also gleich mal Sightseeing. Zuerst ging es nach Quidi Vidi. Ort der berühmten Quidi Vidi Brewery, die Craft Bier aus Eisberg Wassser braut, welches in blauen Flaschen abgefüllt wird. Der Schankraum war gegen 10:30 Uhr noch geschlossen. Aber um 11:00 Uhr wäre eine Führung. Also einmal ums Ort gelaufen um die 30 Minuten zu überbrücken.

Quito Vidi

Führung war kurz und schmerzlos. Abfüllung, Verpackung, Flaschen Reinigungsanlage, kleine Gärtanks, an den großen war grad zuviel Betrieb, dann hoch zum probieren. Iceberg, das Bier was aus Eisberg Schmelzwasser gebraut wird, wird in blauen Flaschen geliefert. Erst mit diesen Flaschen kam der riesen Run auf das Bier. Teilweise wurden die Flaschen zum doppelten Pfand wieder zurück genommen, da die Nachfrage die Produktion bei weitem überstieg. Wo das Wasser her kommt, gibts in einem späteren Artikel.

Das Iceberg Bier war relativ sanft, um den Begriff wässrig zu vermeiden. Es gab dann noch ein Honey Brown, das 1892 und zum Abschluß das British IPA. Das letzte fand ich auch am besten. 12 Uhr, vier kleine Bierchen, und dann ab ins Auto.

Quito Vidi Brauerei

Weiter gings nach Signal Hill. Viel zu sehen gabs nicht, da alles im Nebel lag. Also vorher in das Schokoladen Cafe und ein Sandwich gegessen. Als Beilage Kartoffelchips mit Schokoladensoße drauf. Sah komisch aus, war aber tatsächlich lecker.

Signal Hill

Danach ab ins Guesthouse. Erstmal eine Stunde Mittagsschlaf machen. Dann zu Fuß ab in die Stadt, was gerade ums Eck war. Leider bei Nieselregen. Abschluß in einer Brauerei mit einer kleinen Fischsuppe.

Yellow Belly

Zurück im Guesthouse erstmal was arbeiten. Einer meiner Server, wo unter anderem diese Website drauf läuft, verweigert den Dienst. Im Plausch mit dem Besitzer bekommen wir das Magnum and Steins empfohlen, was wir vorher schon im Auge hatten. Schlußendlich gehen wir aber erstmal zur besten Pizza der Welt, was in einem Contest in Las Vegas ermittelt wurde. Dienstag leider geschlossen. Dann wie eigentlich gelpant doch Magnum and Steins.

Nach etlichen verschiedenen Menukarten kommen wir auf den Punkt. Frischer Heilbut solls sein. Ein 3-4 cm dickes Filet kommt daher. Perfekt gegrillt. Noch einen Nachtisch und es geht schlags kaputt ins Bett.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2018-06-25-neufundland-2018
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