Atlantik Überquerung 2016

Vor 40 Jahren, als es auf die höhere Schule ging, gab es in unsere Clique einen, dessen Vater begonnen hatte eine Segelyacht in seinem Garten in Gernsheim zu bauen.

Wir sahen über Jahre hinweg die Segelyacht entstehen und waren 1983 beim Stapellauf im Gernsheimer Hafen mit dabei. Bei der anschliessenden Feier stellten wir die Bierzapfer.

Es kam wie es kommen mußte und die Jugend wurde gefragt, ob sie nicht mal mit segeln wollte. Der “Jugendtörn” wurde geboren.

Nun sind wir unser halbes Leben lang nahezu jedes Jahr beim segeln gewesen. Wir nennen uns noch immer “Jugendtörn”, auch wenn wir mittlerweile das halbe Jahrhundert überschritten haben. Die Crew ist zum größten Teil immer identisch geblieben.

Vor wenigen Jahren gab es dann auch die Idee, das man zum fünfzigsten ja mal den Atlantik überqueren könnte. Erst war es eher unwahrscheinlich und nicht mehr als eine Idee. Dann wurden längere Törns auf die Orkneys und Azoren zum Erfahrungen sammeln unternommen. Und dann stand fest, dass es wahr werden würde.

Die Segelyacht Moby Dick III wurde technisch auf Vordermann gebracht. Stehendes Gut und Radar erneuert, als auch eine Satelliten Kommunikationsanlage installiert, um sie auch für ihre dritte Atlantik Runde fit zu machen.

Die Crew in Navigation und Erster Hilfe weiter gebildet. Brot backen geübt und Konserven vom Metzger des Vertrauens verkostet. Medizinisch durchgecheckt, geimpft und Zahntechnisch untersucht.

Die Vorbereitungen sind nahezu abgeschlossen. Am Freitag fliegen wir nach Lissabon und von dort am Samstag früh auf die Kap Verden. Montag früh stechen wir in See in Richtung Barbados/Karibik.

Eines der letzten Abenteuer dieser Erde “Die Überquerung des Atlantiks mit einer Segelyacht” liegt vor uns.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2016-11-11-atlantik-ueberquerung-2016
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