Perugia und Öl

Gestern Abend wurde es nach dem Essen ein klein wenig später. Wir haben uns mit den Kanadier verquatscht. Sehr witzig. Und wie es der Zufall so will steht der Kanadier auch stundenlang an seinem BBQ Grill (ein Keramik Ei). Und tatsächlich vertrauen wir beide auf den gleichen Maverick Funkthermometer, was bei den Damen zu kopfschütteln und bei uns zu großem Gelächter führte. Wird wohl demnächst zu diversem BBQ Rezeptaustausch kommen.

Die Suche nach dem Wochenmarkt in Perugia, lies uns diverse Ehrenrunden drehen. Irgendwann gabs dann an der zweiten Tourist Info den entscheidenden Tipp, das der Markt außerhalb sei. Er sei trotzdem leicht zu erreichen, dadorthin die Mini Metro fahren würde.

Perugia
Perugia

Mini Metro würde ich mal als Standseilbahn bezeichnen. Für 1,50€ gabs ein Ticket mit 70 Minuten Gültigkeit. Also rein in die “Gondel”, bis zur Endstation. Dort dann auf einem großen Parkplatz auch ein Markt. Erstmal wieder ein Porchetta Panini und dann alle Stände abgeklappert. Alles wie gehabt. Klamotten für 3.- bis 6.-, ein paar nicht gerade billige Küchenutensilien, Stoffe, Modeschmuck, Brillen.

An den von uns zum Schluß besuchten Ständen, gabs dann auch lebende Haustiere für den Kochtopf. Hühner, Enten, sowohl ausgewachsen als auch als Küken, Kaninchen und Wachteln.

Zurück in die Stadt ging es wieder per Mini Metro und dort dann auf einen Capucchino, bevor wir noch in ein Einkaufszentrum für ein paar Kleinigkeiten fuhren.

Das Wetter ist heute bedeckt und teils hat es leicht geregnet. Also nix mit Pool. Statt dessen haben wir hier ganz in der Nähe zwei kleine Ölmühlen besucht. Heißt: Olivenöl probieren und in unserem Fall auch einkaufen. Wenn wir jetzt noch das Hauseigene Olivenöl mitnehmen, ist unser Vorrat für die nächste zeit erstmal gedeckt.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2016-07-16-umbrien-2016
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