Jasper

In unserer “Bed and Breakfast” Unterkunft “Rose Cottage” gab es heute morgen Eier mit Speck und Würstchen. Frühstück war quasi im Esszimmer der Vermieter und fand gemeinsam mit den anderen vier Gästen statt, die in etwa alle in unserem alter waren. Ein Paar war aus Seattle und das andere aus Tschechien, in der Nähe von Prag.

Das tschechische Paar ist rund 4 Wochen unterwegs und macht quasi alle Hotspots in Kanada per Bus, Flugzeug und Mietwagen. Von Vancouver Island angefangen, gings per Bus und Fähre nach Vancouver, dann wohl per Flieger nach Calgary, dort dann per Mietwagen in etwa die Tour, die wir machen, dann von Calgary nach Halifax…. Und einiges mehr. Vielleicht lesen die beiden das ja hier, dann können Sie mir ja die Route zum update schicken. Die Reise ist ein Geschenk zum runden Geburtstag der Frau.

Alles in allem eine sehr witzige Frühstücksrunde. Danach konnte sich noch jeder auf einer Weltkarte mir einer Stecknadel in seinem Herkunftsort verewigen. Die Vermieter selbst stammten aus England.

Für uns hies es aufbrechen nach Jasper. Es geht durch einen Nationalpark, was bedeutet, das ein entsprechendes Ticket für das Auto zu lösen ist. Dort kamen wir früh an und zu unserem Glück war die Vermieterin zu Hause und unser Zimmer bereits fertig. So luden wir schnell unser Gepäck aus und machten uns auf in die Stadt.

Dort ging es nach einem Stadtbummel in die örtliche Brauerei. Draussen sitzend bestellt wir uns jeder einen Hamburger und eines der selbsgebrauten Biere. Nach einer halben Stunde Wartezeit, kam mit unserem Essen auch ein Gewitter. Also ging es ins innere. Der Burger war gut und so konnten wir die längere Wartezeit verschmerzen.

Danach stellte sich die Frage: Was tun? Zum Glück lies das Gewitter so schnell nach, wie es begonnen hatte. Also machten wir uns auf zur Gondel, um auf den Berg Whistler zu fahren. Obwohl schon später Nachmittag und teils bedeckt, betrug die Wartezeit noch gut eine Stunde. Also Gondel verschoben und zum Maligne Canyon gefahren, nur um mal zu schauen. Unterwegs noch einen kurzen Timelapse vom nächsten kurzen Regenschauer gemacht.

Beim schauen blieb es nicht. Das Wetter war wieder perfekt, und so ging es mit vollem Gepäck den Canyon hinunter und entlang. Der Fluss ist zwar nur wenige Meter breit, hat sich aber etliche Meter in den Fels gefressen. Wir gehen nicht ganz bis zum Schluss. Die restlichen 10 Minuten Fußweg schenken wir uns und machen uns den gleichen weg wieder den Fluß hinauf. Uff! Die etwas mehr als eine Stunde Bergauf ziehen sich doch.

Unterwegs erzählt mir noch die Mutter einer Familie, das sie hier mal im Winter waren. Dann ist alles gefroren und man kann auf dem Eis ganz unten in die Schlucht rein. An ein paar Wänden wird dann wohl auch eis geklettert.

Maligne Canyon
Maligne Canyon

Abends ging es dann zu Fuß nach Jasper ins Earls zum Abendessen. und natürlich zu Fuß wieder zurück. Obwohl nur 10-15 Minuten, hätte ivh das nach dem Canyon nicht wirklich gebraucht.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2015-08-04-kanada-2015
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