Großer Preis von Oostende

Alleine in Oostende machte ich mich heute früh erst einmal auf zum Einkaufen. Der Supermarkt liegt zum Glück gerade um die Ecke. Dann ging es dran die Zeit sinvoll zu verbringen. Also kurze Hosen, T-Shirt und Sandalen an und mit leichten Fotorucksack durch die Stadt gezogen.

Erst ging es den Strand rauf, wo ab dem 28. Juni 2014 eine große Sandburgenausstellung ist, dann die Promenade wieder runter. Am Hafeneingang vernahm ich dann eine Geräuschkulisse, die mir irgendwie bekannt vorkam. Es schien als sei eine Horde Motorräder auf einer Rennstrecke unterwegs. Der Sound kam aber von der anderen Seite des Hafens. Kurzerhand also die Fährverbindungen gecheckt und siehe da, eine kleine 50 Personenfähre fährt unentgeltich zum Fischereihafen rüber.

Dort angekommen gings noch über ein Schleusentor und um ein alte Slipanlage rum, und dann war klar, hier wird ein Motorradrennen im Fischreihafen veranstaltet. An der Kasse hab ich dann das Programmheft studiert und mir dann fürs Wochenende eine Eintrittskarte geholt. Am Start sind Klassik Rennmotorräder, Monobikes (also Einzylinder incl. Supermotos), Supertwins (Zweizylinder), sowie Supersport (bis 600ccm) und Superbikes (über 600ccm) der neuesten Generation.

Hab mir dann eine Kurve raus gesucht, in der ich hoffte, das die Supermotos elegante Drifts zeigten. Da ich in der Klasse selbst einige Zeit Rennen fuhr, hoffte ich auf gute Bilder. Leider waren da nur zwei Fahrer, die ein wenig quer kamen. Nun gut. Samstag waren hauptsächlich Trainings. Erst zum Schluß waren noch zwei Läufe der Supersport und Superbike Klassen.

Nach den Rennen ging es wieder zurück ans Boot und erstmal unter die Dusche. Da den ganzen Tag die Sonne schien hatte ich dank kurzen Hosen und Sandalen nun auch leichten Sonnenbrand an Füßen und Beinen.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2014-06-07-englischer-kanal-2014
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