Fahrt nach Assens

Nach frühem wecken und Abgabe des Leihwagens in Schleswig konnten wir am Samstag bereits gegen halb elf und bestem Wetter auf unseren Törn aufbrechen. Bei geringem Wind konnten wir nur einmal alle unsere Segel setzen.

Und wie das so ist wenn die Saison los geht, ist noch nicht alles so, wie es eigentlich sein sollte. Jedenfalls sind wir froh die Genua noch in einem Stück zu haben, und nicht zwei kleine Focks sowie ein Sonnensegel daraus gemacht zu haben. Das Vorstag am Groß war jedenfalls locker und so hat sich die Genua beim setzen darin verwickelt. Das Problem konnten wir schlußendlich ohne Schäden beheben.

Bei Problemen hätten wir auch Probleme gehabt über Funk Hilfe zu rufen. Das Funkgerät an Bord zeigte nämlich keinerlei Funktion. Was nützt einem da der gerade gemachte Funkschein? Die Handfunke lies sich auch nur mit gutem Zureden des Batteriefachs zum Betrieb überreden. Wie sich gestern Abend zeigte, war die Sicherung des Funkgerätes raus geflogen. Dank Sicherungsautomat, konnte das per Knopfdruck behoben werden.

In Assens mußten wir dann erst einmal eine große Hafenrundfahrt machen, um durch Glück dann einen Liegeplatz zu finden. Wir hatten jedenfalls alles im Griff und haben erstklassisches Hafenkino allen Zuschauern abgeliefert.

Gestern Abend gabs dann Essen im Hafenrestaurant und einen kleinen Rundgang durch Assens.

Die Crew ist motiviert und war heute wieder sehr früh auf den Beinen und so sind wir nun auf dem Weg durch den kleinen Belt in Richtung Eppeltoft.

Bislang läuft alles nach Plan. Leider etwas wenig, bis kein Wind. Der Jugendtörn mit mir, dem jüngsten amtierenden Skipper der Moby Dick III, ist endlich unterwegs.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2013-05-19-orkneys-2013
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