Bye bye Aberdeen

Nach aufstehen und Koffer packen ging es in die Annie Lennox Ausstellung. Sie wurde hier in Aberdeen geboren und lebte bis zu ihrem 17 Lebensjahr hier. Zu sehen sind viele Goldene Schallplatten und einige Ihrer Bühnenoufits. Weiterhin ein Video von Ihr in dem Sie über sich selbst spricht und ein Video von der Eröffnung der Austellung, bei der Sie ein kleines Konzert gab. Bzw. sich selbst am Klavier begleitete. In einem anderen Raum wurden auf einer Großbildleinwand ihre Musikvideos gezeigt.

Neben der Art Gallery, deren Eintritt übrigens frei ist, befindet sich gleich die Uni. Im Rahmen des Aberdeen Science Festivals ist das gerade “Science in the quad”. Im Hof gabs an ein paar Ständen ein paar einfache physikalische Experimente. Für den geführten Rundgang hatte ich leider keine Zeit mehr. Stattdessen hab ich mir ein Mini Unterseeboot, einen sogenannten Rover angeschaut, und hab ihn per 3d Steuerknüppel in dem Testbecken rumtauchen lassen.

Bei blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und entsprechend hoher Temperatur ging es dann nochmal in den Biergarten des Enigmas. Bei dem Wetter ist ganz Aberdeen auf den Beinen und es ist kaum ein Platz im Freien zu ergattern. Wir haben Glück und so gibt es Steak and Onions Chiabatta with Fries sowie ein Lager.

Um 15 Uhr nehm ich den Bus zum Flughafen. Vorm Check in steht eine riesige Schlange. Einige konnten wohl gestern aufgrund des Streiks nicht fliegen und versuchen heute ihr Glück. Der Self Check In Automat findet meine Buchung nicht. Die Helferin meint es wär kein Problem, ich solle mich einfach anstellen. Gesagt getan. Ich bekomm einen Platz in der Exit Reihe. Mein Gepäck wiegt 23,3kg und liegt damit in der Toleranz. Dafür ist mein Fotorucksack wahrscheinlich doppelt so schwer wie erlaubt.

Im Duty Free probier ich noch zwei Whiskys und nehme mir zwei Flaschen im Sonderangebot mit.

Im Flieger gebe ich mich als sechsjähriger aus und bekomme so das Spiel verückte Tierwelt. Vier Wochen an Bord hinterlassen halt ihre Spuren. Der Start verzögert sich um fast 30 Minuten. Zu Essen gibt es eine kleine Portion Nudelsalat. Gar nicht so schlecht. Mein unbekannter Sitznachbar sieht mir das wohl an und gibt mir seine Portion auch noch. Wir unterhalten uns über die Moby Dick III und ich zeige ihm ein paar Bilder.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2012-08-25-orkney_inseln_2012
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