Überfahrt Pierowall

Kurz vor halb elf sind wir gestern nach Pierowall aufgebrochen. Im Hafen war es sehr ruhig, d.h. kein Sturm und keine Wellen. Nach der Hafenausfahrt im Hoy Sound ging es dann aber mächtig zur Sache. Mächtige Wellen und teilweise Brecher. Zum Glück hatten wir vor dem Auslaufen alles gesichert.

Vor der Westküste von Mainland wurde es dann etwas ruhiger. Leider hatten wir den Wind genau auf die Nase. Um etwas vom Wind ausnutzen zu können haben wir dann einen weiten Schlag ausgeholt. Kurz vor Noup Head wurde dann die Genoa geborgen und vor der Einfahrt in den Papa Sound auch das Besan.

Papa Sound wird eigentlich nur für Ortskundige empfohlen. Nachdem der Skipper von der Green Dolphin II uns aber erklärt hat, das die Durchfahrt kein Problem sei, konnten wir das wagen. Zum Empfang in Pierowall standen drei Leute bereit. Das anlegen bei nahezu keinem Wind klappte ohne Probleme.

Zum Abendessen gab es Jakobsmuscheln mit Reis. Den Eimer mit Muscheln gab es von dem Fischerboot, welches hinter uns fest gemacht hat. Das Fischerboot vor uns hatte leider die Lobbster kurz vorher bereits an den örtlichen Aufkäufer verkauft. Wir hoffen heute Abend mehr Glück zu haben.

Der Hafenmeister ist gerade an Bord und macht eine Bootsführung.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2012-08-25-orkney_inseln_2012
Lesen Sie weiter: Pierowall