Longyearbyen

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Heute gings zu Fuß nach Longyearbyen. Vom Gjestehuset 102 ca. 2-3 km leicht Bergab. Im Zentrum gibt es ein paar Geschäfte, einen Supermarkt, ein kleines Einkaufszentrum, wo sich im ersten Stock vor der Bibliothek ein dutzend Laptop User auf dem Boden tummeln. Anscheinend gibts da eine WLAN Station. Nicht zu vergessen eines der nördlichsten Postämter der Welt. Hier hab ich gleich mal einen ganzen Packen Postkarten eingeworfen.

Als Souvenir gabs ne neue Schildmütze. Danach gings ab ins Museum. Auch hier heißt es Schuhe aus. Das ist eine alte Tradition, um den Kohlestaub nicht in die Wohnung zu schleppen. Das Museum ist nett gemacht. Es zeigt die ganze Geschichte von Svalbard. Vom Walfang und der Jagd allgemein, über den Bergbau, zu den Nordpol Expeditionen bis hin zum heutigen Tourismus.

Vom Museum gings nochmal ins Zentrum um einen happen zu Essen. Es gab eine Suppe. Sah aus wie Gulaschsuppe, war aber mit Huhn. Jedenfalls hats geschmeckt.

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Frisch gestärkt gings weiter zum Hafen. Dort hab ich Rolf Stange von Spitzbergen.de getroffen. Er war die letzten 10 Tage auf der Noorderlicht unterwegs. Die Chance war gut, und ich konnte mir die Noorderlicht mal ansehen.

Von unserem Schiff gabs bis dato keine Spur. Laut Rolf hat man derzeit starken Wind auf die Nase, wenn man von Barentsburg hierher kommt. Mittlerweile ist es 17:30 Uhr und ich hab immer noch nix gehört.

Vom Hafen dann wieder ins Zentrum, kurz was zu trinken einkaufen und dann zurück ins Guesthouse. Die Strecke zieht sich.

Die heiße Dusche entlohnt für den Fußmarsch. Jetzt warte ich ab, bis es was neues gibt.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2010-06-20-longyearbyen-tromsoe-2010
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