Svalbard

Small

Der erste Flug nach Oslo (1 Stunde 40 Minuten) verlief ohne Zwischenfälle. Getränke und Snacks gab es nur gegen Bezahlung. In Oslo holt man sein komplettes Gepäck normalerweise ab, und checkt es dann für den Weiterflug wieder ein. Tja, irgendwann standen nur noch 5 Leute vor dem leeren Gepäckband. Nach nachfragen kam dann raus, dass dieses mal das Gepäck durchgecheckt wurde, wir uns also um nix kümmern müßten.

Meine anderen Leidensgenossen waren ebenfalls Deutsche, die für eine Woche auf die MS Stokkolm gingen. Hier konnte ich gnadenlos konntern, da ich ja 3 Wochen auf einer privaten Segelyacht unterwegs sei.

Die Security lies mich dann jedenfalls die Schuhe ausziehen und meinen halben Rucksack mit Foto, Netbook etc. auspacken. Nach einem kurzen Snack gings wieder an Board und ab nach Lonyearbyen.

Ich gönnte mir zwei 0,3er Carlsberg für je 35 NOK. Die Sonne schien während der komplette zwei dreiviertel Stunden.

Pünktlich gegen 23:30 Uhr landeten wir. Der Himmel war bedeckt und es gab Regen/Schneeschauer. Temperatur knapp über 0. Trotz allem war(ist) es Tag hell. Am Gepäckband erschien endlich mein Gepäck. Allem voran das neue Steuerrad. Die erstaunten Blicke der meisten waren mir sicher.

Per Bus gings einmal durchs Ort, an allen Unterkünften vorbei. Der erste Stopp war im Hafen an der Noorderlicht. Der letzte Halt war das Gjestehuset 102, wo ich untergebracht bin.

Hier zieht man im Flur schon die Schuhe aus. Das Zimmer ist ausreichend groß. Toilette und Dusche auf dem Flur. Bettwäsche und Handtücher liegen bereit. Also überzieh ich mir ersteinmal bei einem 0,5er Sommeröl für 25 NOK das Bett.

Der erste Eindruck. Alles eher grau in grau. Ist halt eine Bergbau Siedlung. Die Segelyacht liegt derzeit in Barentsburg und wird am Nachmittag hier eintreffen. Bis dahin werd ich mal Karten schreiben, und die Gegend erkunden.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2010-06-20-longyearbyen-tromsoe-2010
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