Palinuro

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Heute stand Palinuro auf dem Programm. Die 45 Minuten des Navis dauerte schlußendlich 90 Minuten. Die enge Landstraße und der Verkehr, erlaubten kein zügiges vorankommen. Einen Parkplatz fanden wir diesmal auf Anhieb. Bis zu Hafen war es zwar noch was zu laufen, aber es war okay.

In Palinuro gibt eszahlreiche Grotten, die per Boot zu erreichen sind. Außerdem gibt es einen Strand in der Bucht des “Guten Schlafs” der nur per Boot zu erreichen ist. Der erste Anbieter nahe unseres Parkplatzes hatte nur noch eine zweistündige Tour um 17:30 Uhr. Das war uns zu spät. Also machten wir uns auf zum Hafen. Der nächste Anbieter wollte 10 € pro Person und die nächste Tour sollte in einer Stunde, also gegen 14:00 Uhr losgehen. Wir gingen erst einmal weiter, und fanden prompt den nächsten Bootstrip Anbieter. Da gings auch um zwei los, sollte aber 12€ kosten.

Wir gingen erstmal ins Strandrestaurant und bestellten zwei Pizzen. Die vermeintlichen 45 Minuten Zeit, die wir zum Essen hatten, wurden ziemlich ausgenutzt. So war es dann auch nicht erstaunlich, dass unsere 12€ Bootstour bereits weg war.

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So ging es wieder zurück zu “Da Artemio”, der 10€ Tour. Hier war das Boot noch nicht weg, da der Fahrer noch beim Mittagstisch war. Also durften wir bei der Großmutter und Kassenverwalterin im Schatten Platz nehmen. Der Fahrer könnte der Großvater gewesen sein. Jedenfalls waren wir die beiden einzigen Gäste und schauten uns so die Blaue, die Silberne, die Schwefel, die Bluts und die Mönchsgrotte an. Erstaunlich, dass man mit einem  ca. 5m langen Holzboot so elegant in die Grotten kommt, die kaum breiter als das Boot waren.

Wendepunkt ist die Bucht des “Guten Schlafs”. Zwar eine ganz nette Bucht, aber voll mit Sportbooten, die hierher zum Ankern kommen. Unser Kapitän hatte hier wohl noch ein paar Gäste aufzuladen. Mit einer schrillen Trillerpfeife versuchte er die Passagier auf sich aufmerksam zu machen. Allerdings ohne Erfolg. Also ging es wieder zurück zum Hafen.

Wir bedankten uns für die Tour, zahlten 20€ und bekamen noch zwei Postkarten dazu. Wirklich eine nette Bootstour. Danach machten wir uns auf zum Auto, und damit zurück zu unserem Apartment.

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Das kleine Schmankerl am Rande: Neben zahlreichen Fiat 500 gibt es auch noch die getunte Variante von Abarth. Zwar stark verhüllt und versteckt, aber eindeutig zu erkennen.

Dieser Artikel ist Teil der Serie: 2009-08-09-kampanien-2009
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