Überfahrt zur Bäreninsel

Samstag früh ging es los Richtung Bäreninsel. Südlich Spitzbergen mußten wir bei bestem Wetter ein großes Eisfeld umfahren. Insgesamt ca. 27 Seemeilen nach Westen, bevor wir wieder auf Kurs gehen konnten.
Die Wettervorhersage mit Starkwind hatte recht behalten. Böen bis 42 Knoten und Wellen mit geschätzten 6m.
Das setzte der Crew soweit zu, dass die halbe Mannschaft sich abmelden mußte.
Sonntag Abend gingen wir vor Kapp Care an der Bäreninsel vor Anker. Die Mannschaft war kurz danach wieder wohlauf.

 

Hornsund

Heute früh war um 4:45 Uhr eine kurze Nacht für mich und den Skipper zu Ende. Das war notwendig um rechtzeitig den Hornsund zu erreichen.
Anfänglich war noch Segeln möglich, dann lies jedoch der Wind nach, und es ging per Motor weiter. Später kam nochmal der neue Genacker zum Einsatz. Das Wetter war bedeckt und recht frisch,
Die polnische Forschungsstation am Beginn des Hornsunds, wollte uns leider nicht willkommen heisen. So ging es weiter durch das ein oder andere Eisfeld in den Sund hinein. Hier bot sich eine beindruckende Kulisse, auch dank des nun blauen Himmels.
Jetzt gehts zum Ankerplatz und dann gibts Essen.

 

Bellsund

Gestern ging es am Kapp Toscana im Van Keulenfjord zu einem Landgang. Das Wetter war hervorragend.
Aus den zwanziger Jahren sind hier noch ein paar Walfangboote zu sehen.
Unser Schiff hat uns dann nach einer ausgedehnten Wanderung wieder aufgepickt.
Danach ging es an den Gletscher im Fridtjovbreen. Leider konnten wir da keinen Eisabruch des Gletschers verfolgen. Trotzdem ein sehr imposanter Anblick.
Am Ausgang des Bellsunds gingen wir dann für die Nacht vor Anker.

 

Recherchefjord

Heute früh war um 08:45 Uhr ablegen und es ging erst einmal zum tanken. Der Hafenmeister wollte Bargeld sehen, womit sich unser Kassenwart noch mal zu Fuß auf in die Stadt machte.
Pünktlich 10 Uhr gings dann endlich auf große Fahrt. Wind kam direkt auf die Nase, also bestritten wir die Strecke komplett unter Motor. Das Wetter war die ganze Zeit über bedeckt.
Gegen 22 Uhr waren wir im Recherchefjord und hatten unser Anker Manöver beendet.

 

Endlich an Bord

Heute früh kam der Anruf beim Frühstück. Das Schiff ist in etwa gegen 2 Uhr in Longyearbyen angekommen.
Trond unterschreibt noch meinen Gips und dann gehts per Taxi an den Hafen. Die Crew ist wohlauf.
Nach einem Begrüßungsdrunk gehts zum einkaufen. Bei acht Leuten und zehn Tagen kommt da einiges zusammen. Ich kauf schonmal ein paar Getränke für den Jugendtörn ein. Hier gibts die Dose Bier für etwas über einen Euro. Später auf dem Norwegischen Festland wird das ein vielfaches sein.
Nach dem verstauen des Proviants wird das neue Steuerrad montiert. Es passt wie angegossen.
Für heute Abend ist bereits ein Tisch im Kroa reserviert. Da hab ich dann auch wieder Internet und kann den Text hier rein stellen. Das wirds dann aber wohl für längere Zeit gewesen sein, mit der Kommunikation.
Im Kroa sitzen wir gerade und haben bestellt, Morgen früh 8:45 Uhr gehts los. Erst noch tanken und dann ist Reise, Reise

 

Keine Nachricht

Der gestrige Montag ging mit warten und Internet vorüber. Vom Schiff gabs keinerlei Nachricht. Rolf Stange geht davon aus, dass die Jungs sich irgendwo eine ruhige Ecke ausgesucht haben und warten bis sich der Sturm gelegt hat. Mein Taxifahrer hat auch gemeint, dass es derzeit heftige Wellen hätte. Das kann ja was werden.
Nun gut, gestern Abend gabs eine Pizza im Kroa. Danach noch ein Abschluß Getränk im Karls Bergen. Dort stehen einige hundert bzw. tausend Cognac Flaschen an der Bar.
Irgendwie trifft man hier immer wieder die gleichen Gesichter. Ein paar aus dem Flieger hab ich gestern Mittag beim Essen gesehen und gestern Abend beim Essen auch wieder getroffen.
Das Wetter war heute Nacht quasi gut, bis auf den heftigen Wind. Einige Wolken und viel blauer Himmel. Man hatte einen sensationellen Blick raus aufs Wasser, mit den Schneebedeckten Bergen am Horizont. Über dem Wasser leichter Nebel/Gischt.
Noch spannender dabei ist, dass das gegen Mitternacht ist, und die Sonne prall am Himmel steht.
Heute früh hatte ich zwei Anrufe von Unbekannt. Geh aber jetzt erst mal zum Frühstücken.

 

Longyearbyen

DSCF2530.JPGHeute gings zu Fuß nach Longyearbyen. Vom Gjestehuset 102 ca. 2-3 km leicht Bergab. Im Zentrum gibt es ein paar Geschäfte, einen Supermarkt, ein kleines Einkaufszentrum, wo sich im ersten Stock vor der Bibliothek ein dutzend Laptop User auf dem Boden tummeln. Anscheinend gibts da eine WLAN Station. Nicht zu vergessen das nördlichste Postamt der Welt. Hier hab ich gleich mal einen ganzen Packen Postkarten eingeworfen.
Als Souvenir gabs ne neue Schildmütze. Danach gings ab ins Museum. Auch hier heißt es Schuhe aus. Das ist eine alte Tradition, um den Kohlestaub nicht in die Wohnung zu schleppen. Das Museum ist nett gemacht. Es zeigt die ganze Geschichte von Svalbard. Vom Walfang und der Jagdt allgemein, über den Bergbau, zu den Nordpol Expeditionen bis hin zum heutigen Tourismus.
Vom Museum gings nochmal ins Zentrum um einen happen zu Essen. Es gab eine Suppe. Sah aus wie Gulaschsuppe, war aber mit Huhn. Jedenfalls hats geschmeckt.
DSCF2524.JPGFrisch gestärkt gings weiter zum Hafen. Dort hab ich Rolf Stange von Spitzbergen.de getroffen. Er war die letzten 10 Tage auf der Noorderlicht unterwegs. Die Chance war gut, und ich konnte mir die Noorderlicht mal ansehen.
Von unserem Schiff gabs bis dato keine Spur. Laut Rolf hat man derzeit starken Wind auf die Nase, wenn man von Barentsburg hierher kommt. Mittlerweile ist es 17:30 Uhr und ich hab immer noch nix gehört.
Vom Hafen dann wieder ins Zentrum, kurz was zu trinken einkaufen und dann zurück ins Guesthouse. Die Strecke zieht sich.
Die heiße Dusche entlohnt für den Fußmarsch. Jetzt warte ich ab, bis es was neues gibt.

 

Svalbard

DSCF2501.JPGDer erste Flug nach Oslo (1 Stunde 40 Minuten) verlief ohne Zwischenfälle. Getränke und Snacks gab es nur gegen Bezahlung. In Oslo holt man sein komplettes Gepäck normalerweise ab, und checkt es dann für den Weiterflug wieder ein. Tja, irgendwann standen nur noch 5 Leute vor dem leeren Gepäckband. Nach nachfragen kam dann raus, dass dieses mal das Gepäck durchgecheckt wurde, wir uns also um nix kümmern müßten.
Meine anderen Leidensgenossen waren ebenfalls Deutsche, die für eine Woche auf die MS Stokkolm gingen. Hier konnte ich gnadenlos konntern, da ich ja 3 Wochen auf einer privaten Segelyacht unterwegs sei.
Die Security lies mich dann jedenfalls die Schuhe ausziehen und meinen halben Rucksack mit Foto, Netbook etc. auspacken. Nach einem kurzen Snack gings wieder an Board und ab nach Lonyearbyen.
Ich gönnte mir zwei 0,3er Carlsberg für je 35 NOK. Die Sonne schien während der komplette zwei dreiviertel Stunden.
Pünktlich gegen 23:30 Uhr landeten wir. Der Himmel war bedeckt und es gab Regen/Schneeschauer. Temperatur knapp über 0. Trotz allem war(ist) es Tag hell. Am Gepäckband erschien endlich mein Gepäck. Allem voran das neue Steuerrad. Die erstaunten Blicke der meisten waren mir sicher.
Per Bus gings einmal durchs Ort, an allen Unterkünften vorbei. Der erste Stopp war im Hafen an der Noorderlicht. Der letzte Halt war das Gjestehuset 102, wo ich untergebracht bin.
Hier zieht man im Flur schon die Schuhe aus. Das Zimmer ist ausreichend groß. Toilette und Dusche auf dem Flur. Bettwäsche und Handtücher liegen bereit. Also überzieh ich mir ersteinmal bei einem 0,5er Sommeröl für 25 NOK das Bett.
Der erste Eindruck. Alles eher grau in grau. Ist halt eine Bergbau Siedlung. Die Segelyacht liegt derzeit in Barentsburg und wird am Nachmittag hier eintreffen. Bis dahin werd ich mal Karten schreiben, und die Gegend erkunden.

 

Auf nach Spitzbergen

Auf nach SpitzbergenDie ersten Hürden sind genommen. Mein fettes Gepäck incl. Steuerrad sind für 20.-€ als Sportgepäck eingecheckt. 
Eine Flasche Vodka ist auch schon gekauft.
In 15 Minuten ist boarding. Dann gehts erst einmal nach Oslo. Von dort dann direkt nach Longyearbyen. Dort ist Ankunft gegen 23:30 Uhr.

– Sent from my Palm Pre

 

Wordpress beschleunigt

Heute Abend war mal etwas Zeit sich um die Technik meines Wordpress Blogs zu kümmern. Der Aufbau der Seiten war nicht wirklich schnell.

Das Tool meiner Wahl war YSlow, ein Firefox Plugin, mit welchem sich unter anderem die Zeit messen läßt, die eine Website zum laden braucht. Weiterhin läßt sich damit detailiert feststellen, was genau an der Seite wie lange braucht. Die erste Messung ergab eine Zeit von über vier Sekunden. Das mußte geändert werden. Die ersten Einstellungen führte im am Server durch, um die ETags abzuschalten, und eine expiry header hinzuzufügen.

Rest des Eintrages lesen »

 
 
 
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